Veltins-Erbstreit vor Gericht

| War noch was…? War noch was…?

Ein jahrelanger Erbstreit in der Brauerei-Familie Veltins wird von heute an am Landgericht Arnsberg verhandelt. Der Streitwert liegt bei 30 Millionen Euro, wie ein Gerichtssprecher bestätigte.

Kläger ist laut Gericht der heute 63 Jahre alte Sohn der Familie, Carl Clemens Veltins. Er hatte im Mai 1980 unmittelbar nach seinem 18. Geburtstag schriftlich auf den Pflichtteil seines Erbes verzichtet. Diese Erklärung greift er nun gerichtlich an. Zuerst hatte der WDR darüber berichtet.

Die von ihm unterzeichnete Erklärung sei sittenwidrig. Er sei damals nach seiner langen Geburtstagsfeier müde und noch alkoholisiert gewesen, argumentiert er laut Gericht. Außerdem würden in der Erklärung nötige Formvorschriften nicht eingehalten. Deshalb sei ihm sein Pflichtteil zu Unrecht vorenthalten worden.

Beklagt sind die beiden Schwestern des Klägers. Das Gericht habe das persönliche Erscheinen des Klägers angeordnet, sagte der Gerichtssprecher. Die beklagten Schwestern müssten aber nicht erscheinen. 

Die Veltins-Brauerei hatte 2024 einen um 4,1 Prozent gewachsenen Umsatz von 459 Millionen Euro erreicht. Sie beschäftigt knapp 740 Menschen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Dachstockbrand im Hotel Continental Park in Luzern hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 60 Gäste mussten das Hotel verlassen, 120 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude.

 

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.