Verdacht auf Norovirus: Großeinsatz in Unterfranken

| War noch was…? War noch was…?

Der Verdacht auf Norovirus hat im unterfränkischen Weibersbrunn zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt. In der Nacht wurden sie unter dem Stichwort «Massenanfall von Erkrankten» zu einem Hotel gerufen, wie die Integrierte Leitstelle mitteilt. Dort waren Magen-Darm-Symptome aufgetreten, die zu einem Norovirus-Infekt passen. 

In dem Hotel waren zu dem Zeitpunkt rund 140 Personen, hauptsächlich aus vier Reisegruppen, wie der leitende Notarzt sagt. Bei einer Befragung hätten 31 über Symptomen geklagt und seien danach untersucht und teilweise mit Infusionen behandelt worden. Insgesamt seien die Symptome aber eher leicht gewesen - niemand musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Infektion wohl eingeschleppt

Laut leitendem Notarzt wird vermutet, dass die Infektion durch ein Mitglied einer Reisegruppe eingeschleppt wurde und sich dann schnell verbreitete. Ob es sich tatsächlich um das Norovirus handelt, ist noch nicht sicher. Es wurden aber Proben genommen, die jetzt untersucht werden. 

Noroviren sind eine der häufigsten Ursachen für akute Magen-Darm-Infektionen. Sie sind hochansteckend und verbreiten sich rasend schnell. Die Viren können von Mensch zu Mensch oder etwa durch verunreinigtes Essen oder Wasser übertragen werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?

Low Carb und Protein-Bowls liegen im Trend – doch beim Frühstück zählt in vielen Ländern weiterhin vor allem eins: Tradition. Von Hongkong bis Madrid - ein Streifzug durch die Morgenküchen der Welt.

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?

Sternekoch Adam Handling hat das Verhalten von Gästen in seinem Pub The Tartan Fox in Cornwall scharf verurteilt, nachdem die Hunde einer Familie Hühner attackierten und die Kinder befruchtete Eier zerstörten.

Nach schweren Unwetterschäden an ihrem Imbiss in der Sächsischen Schweiz hat Verena Leister innerhalb von nur einem Tag rund 200.000 Euro Spenden gesammelt. Nun bat sie um Unterstützung für den Kurort Rathen.

Seit Tagen ist die Feuerwehr in Westfrankreich im Dauereinsatz, um den riesigen Waldbrand bei Bordeaux zu löschen. Ein Koch will in der Krise helfen. Was er mit seinen Gerichten bewirkt.