Verfolgungsjagd: Hotelier stellt deutschen Dieb im Kleinwalsertal

| War noch was…? War noch was…?

Im Kleinwalsertal wurde ein Dieb von einem Hotelier auf frischer Tat ertappt, als er gerade Geld aus der Kasse entwendete. Der Dieb flüchtete zu Fuß, konnte aber nach einer Verfolgungsjagd durch den Hotelier gestellt und festgenommen werden. Bei dem vermeintlichen Täter handelt es sich um einen 64-jährigen Deutschen.

Wie „vol.at“ berichtet, drang der Dieb über einen Hintereingang in das Hotel in Hirschegg ein und begab sich ins Büro des Betriebs. Dort öffnete er gerade die unversperrte Kasse auf dem Schreibtisch, als der Hotelchef das Büro betrat. Der Dieb ergriff sofort die Flucht, doch der Hotelier startete eine Verfolgungsjagd mit seinem Pkw und holte den flüchtenden Mann etwa 400 Meter vom Tatort entfernt ein. Nach einem erneuten Fluchtversuch zu Fuß konnte der Täter dank der Hilfe eines Zeugen gefunden und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Die gestohlene Beute von 435 Euro wurde ebenfalls sichergestellt.

Aufgrund eines offenen Haftbefehls und der neuen Straftat wurde der mehrfach vorbestrafte deutsche Staatsangehörige festgenommen. Durch die geografische Lage des Kleinwalsertal musste der Festgenommene per Hubschrauber zur Justizanstalt Feldkirch transportiert werden. Der Grund: Österreichische Behörden dürfen deutsche Staatsangehörige nicht über deutsches Staatsgebiet transportieren. Per Auto kann man das Tal nur in Richtung Deutschland verlassen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.