Vermeintliche Finanzexperten betrügen Hoteliers aus Südtirol um 140.000 Euro

| War noch was…? War noch was…?

Die Finanzpolizei von Treviso hat drei Personen angezeigt, die verdächtigt werden, zwei Hoteliers aus Südtirol um 140.000 Euro betrogen zu haben. Die Hotelbesitzer waren in finanzieller Schieflage, als die vermeintlichen Finanzexperten ihnen Hilfe anboten. Gegen eine Zahlung von 140.000 Euro für Beratungsleistungen sollte eine Anleihe in Höhe von vier Millionen Euro vermittelt werden.

Wie unter anderem Stol.it berichtete, begannen die Ermittlungen, nachdem die beiden Südtiroler Unternehmer Anzeige erstattet hatten. Ein Berater aus Bergamo hatte sie gedrängt, nach einer „alternativen“ Finanzierung zu suchen. Dieser Berater leitete sie an einen Kollegen aus Treviso weiter, der eine rumänische Firma als Vermittler empfahl. Diese Firma behauptete, über einen römischen Anwalt mit einem ausländischen Fonds verbunden zu sein.

Die Unternehmer wurden aufgefordert, 140.000 Euro auf ein rumänisches Bankkonto zu überweisen, um eine Beratung zu erhalten und eine Anleihe über vier Millionen Euro zu beantragen, die auf dem amerikanischen Markt platziert werden sollte. Es wurden lediglich jährliche Zinszahlungen und die Rückzahlung des Kapitals bei Fälligkeit der Anleihe vereinbart. Trotz der Zahlung dieser „Beratungsgebühr“ wurde der Kredit jedoch nie gewährt.

Später wurden die Hoteliers gezwungen, einen Zusatzvertrag zum ursprünglichen Beratungsvertrag zu unterzeichnen. Dieser Vertrag ersetzte die rumänische Firma durch ein anderes Unternehmen, das später Konkurs ging und die Verdächtigen von allen vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Hoteliers entband.

Die Finanzpolizei von Treviso stellte fest, dass die Zahlung an die rumänische Firma jedoch den drei Verdächtigen, dem Berater aus Bergamo, dem Finanzberater aus Treviso und dem römischen Anwalt, zugutekam.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.