Was Tim Mälzer bei seinem Burn-Out half

| War noch was…? War noch was…?

Tim Mälzer und Johann Lafer pflegen eine enge Freundschaft. Als Mälzer kurz nach dem Beginn seiner Karriere im Jahr 2006 von einem Burn-Out betroffen war, suchte er in dieser schwierigen Zeit Unterstützung bei dem Mann, den er nicht nur als Koch bewunderte.

In dessen Kräutergarten fand Mälzer nicht nur Entspannung, sondern wurde sogar mit Schnitzeln verwöhnt, was ihm das Gefühl gab, liebevoll aufgefangen zu werden. Für Johann Lafer ist in einer Freundschaft vor allem wichtig, die Sorgen und Probleme des anderen ernst zu nehmen, und das tat er in höchstem Maße für den damals 30-jährigen Mälzer.

In den Jahren zuvor hatte Mälzer 500 Fernsehsendungen moderiert, ein eigenes Restaurant eröffnet, in dem er selbst aktiv war, und dabei von morgens bis abends im Einsatz war. Zudem hatte er eine Beziehung zu einer Frau, die auf dem Land lebte. "Und dann gibt es noch diesen Teil, der mir sehr unangenehm ist. Ich habe übermäßig viel getrunken", wie der Koch vor einigen Jahren in der Vox-Show "Der Vertretungslehrer" verriet. Er sei so erschöpft gewesen, dass er Tränen vergoss.

"Burn-out bedeutet, dass du einen an der Klatsche hast. Geistig und körperlich." Er wusste nicht mehr, womit er aufhören sollte. Der Druck der Fernsehwelt habe dazu geführt, dass er seine Wurzeln verlor. Dennoch habe er in dieser schwierigen viel über sich selbst gelernt. Anschließend verbrachte er sechs Wochen in einer Klinik, hörte auf zu trinken und erkannte, dass er sich nicht zu sehr einschränken durfte und ein festes Fundament brauchte. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.