Wiesn-Chef verteidigt «Skandal im Sperrbezirk» als Kultsong

| War noch was…? War noch was…?

Oktoberfestbesucher, die gerne «Skandal im Sperrbezirk» hören, können aufatmen. Wiesn-Chef Christian Scharpf hat auf Instagram klargestellt, dass der Song «natürlich nicht verboten» werde. «Auf so eine Idee wäre ich niemals gekommen. Das Lied ist ein Stück Münchner Musikgeschichte.» Zuvor hatte die Münchner «Abendzeitung» berichtet. 

Eine Musikempfehlung der Stadt Erlangen für die dort stattfindende Bergkirchweih hatte zuvor für Aufregung gesorgt. Die Kommune hatte den Wirten den Verzicht auf zwölf Lieder nahegelegt, die in der Kritik stehen, sexistisch und frauenfeindlich zu sein. Die Empfehlung wurde vielfach kritisiert, vor allem bei «Skandal im Sperrbezirk» von der Spider Murphy Gang hielt sich das Verständnis auf dem Volksfest in Grenzen. 

SPD-Politiker Scharpf bezeichnete das Lied als ein «Stück Münchner Musikgeschichte». «Es setzt sich satirisch und obrigkeitskritisch mit dem strikten Vorgehen der Stadt München in den 80er Jahren bei Prostitution in der Innenstadt und in Wohnvierteln auseinander». Der Song sei seit Jahrzehnten ein echter Kracher, der auf keiner Party fehlen dürfe, auch nicht auf der Wiesn.

Das 191. Oktoberfest findet vom 19. September bis 4. Oktober statt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.