WISO: Fake-Food und gekaufte Sterne

| War noch was…? War noch was…?

Gefälschte Lebensmittel und gefälschte Internetbewertungen rücken in zwei "WISO"-Dokumentationen in den Blick: Am Montag, 22. Juli 2019, 19.25 Uhr im ZDF, ist zunächst "Fake Food - Das Geschäft mit dem Etikettenschwindel" zu sehen. Am Montag, 29. Juli 2019, 19.25 Uhr im ZDF, folgt "Gekaufte Sterne - Das Geschäft mit den Internetbewertungen".

Viele Lebensmittel werden international gehandelt, importiert - und miteinander vermischt. So landen häufig Honige unterschiedlicher Herkunft in einem Glas. Auch Wein oder Olivenöl von verschiedenen Produzenten aus unterschiedlichen Ländern kann sich in einer Flasche befinden. Je mehr gemischt wird, desto eher besteht die Gefahr der Fälschung. Und je länger und undurchsichtiger die Lieferketten sind, desto einfacher ist es für Fälscher, ihre Spuren zu verwischen. Die Dokumentation "Fake Food - Das Geschäft mit dem Etikettenschwindel" von Anja Utfeld begleitet Kontrolleure auf ihrer Spurensuche. Wie viel Sicherheit können sie garantieren? Und wie gehen Ermittler vor, um den Fälschern auf die Spur zu kommen?

Die Dokumentation "Gekaufte Sterne - Das Geschäft mit den Internetbewertungen" von Andreas Baum zeigt, wie leicht bei den vielfach kaufentscheidenden Internetbewertungen Manipulationen selbst auf angeblich kontrollierten Plattformen möglich sind. Verbraucherschützer und Juristen beklagen, dass immer mehr authentisch erscheinende Bewertungen auf den Seiten der großen Anbieter wie Google, Amazon und Co. gefälscht sind. Mal stecken Warenanbieter dahinter, mal stammen die falschen Bewertungen von Dienstleistern, bei denen Hersteller Fake-Bewertungen kaufen können. Stichproben mit versteckten Kameras belegen, wer mit welcher Motivation Bewertungen fälscht. Die Fake-Bewertungen haben für viele gutgläubige Nutzer oft fatale Folgen, wie die Dokumentation an Beispielen geschädigter Kunden zeigt. Verbraucherschützer geben Tipps, wie man sich davor schützen kann, auf Fake-Bewertungen hereinzufallen.

ZDFinfo hat die beiden "WISO"-Dokumentationen bereits vorab gesendet. Dort ist die erste Doku unter dem Titel "Fake Food - Die Tricks der Lebensmittelfälscher" erneut am Freitag, 2. August 2019, 24.00 Uhr, sowie am Freitag, 9. August 2019, 18.00 Uhr, zu sehen. Die zweite Doku hat ZDFinfo unter dem Titel "Fakten, Fakes und Kundentäuschung - Die Macht der Internetbewertungen" erneut am Freitag, 2. August 2019, 14.15 Uhr, und am Sonntag, 1. September 2019, 21.00 Uhr, im Programm.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Christina Block kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

Eine Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub nach einem Gift-Einsatz im Hotel gegen Bettwanzen. Im Prozess in Istanbul fordern Angehörige Gerechtigkeit – und klagen über fatale Fehler.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder wird die Hamburger Hauptermittlerin befragt. Einen Satz fand die Polizistin nach der Tat so wichtig, dass sie ihn direkt in ihr Merkbuch schrieb.

Ein Mann soll eine Frau und einen Mann in einem Hotel im Landkreis Biberach lebensgefährlich verletzt haben. Nach der Tat floh er. Die Ermittlungen laufen - zahlreiche Fragen sind offen.

In Großbritannien sind Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren mehrere Pubs mit dem Namen „Duke of York“ geschlossen, verkauft oder umbenannt worden. Darüber berichten unter anderem die Boulevardzeitungen „Daily Express“, „Daily Star“ sowie die deutsche „Bild“.

Nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München vor einer Woche prüfen die Ermittler ein mögliches Bekennervideo einer neuen proiranischen Gruppierung. Es war auf Social-Media-Kanälen verbreitet worden.

Ein Dreifach-Maßkrug, ein Riesenrad mit Schlag und ein Schreibfehler – die KI hat beim Maßkrug für das Münchner Frühlingsfest mitgewirkt - das sorgt nun für Gesprächsstoff auf der Mini-Wiesn.

Wenn der berufliche Abschied langsam naht, wird sogar ein Staatsoberhaupt leicht melancholisch. So erging es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim 73. Bundespresseball im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin.

Christina Block bestreitet, die Entführung ihrer Kinder beauftragt zu haben. Doch die Staatsanwaltschaft legt nun Überwachungsaufnahmen aus dem Hotel «Grand Elysée» vor, wo ein Treffen stattgefunden haben soll.

Giftiges Gas im Hotel, verzögerte Hilfe und fehlende Genehmigungen - sechs Angeklagte stehen nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul vor Gericht. Was über die Hintergründe bekannt ist.