Zwei Eis (plus Extras) in Rom: 44 Euro

| War noch was…? War noch was…?

Der Abstecher zu einer Eisdiele im historischen Zentrum von Rom ist einem amerikanischen Touristenpärchen teuer zu stehen gekommen: Die US-Amerikanerin Nicole Ann bekam für zwei Eis zum Mitnehmen (plus Extras) nach eigenen Angaben eine Rechnung von 44 Euro präsentiert. In einer Facebook-Gruppe für Italien-Urlauber empörte sich die Frau aus Florida anschließend nicht nur über böse Abzocke in einer «Touristenfalle», sondern auch über «das schlechteste Eis, das ich je hatte». 

Das Pärchen wollte nach eigener Darstellung in der Eisdiele in der Umgebung des viel besuchten Platzes Piazza Navona eigentlich nur auf die Schnelle zwei Eis mit jeweils zwei Kugeln mitnehmen. Stattdessen bekamen die beiden ein Eis mit jeweils drei Kugeln (Preis: zwölf Euro) sowie Sahne (zwei Euro) und darauf auch ein kleines Macaron (drei Euro) und ein kleines Cannolo (fünf Euro), eine Art Teigrolle aus Sizilien. Für jeden machte das also 22 Euro – insgesamt 44 Euro.

Eisdiele ohne Kommentar – Facebook-Nutzer hingegen schon

Die US-Touristin zahlte die Rechnung auch – nach eigenen Angaben hatte sie verstanden, dass die beiden Eis 14 US-Dollar kosten sollten, derzeit etwas mehr als zwölf Euro. «Ich habe das erst kapiert, als ich auf den Kassenzettel sah.» Zudem beschwerte sie sich darüber, dass die Eisdiele den Eindruck erweckt habe, dass es die Extras kostenlos dazugebe. Von der Eisdiele gab es zunächst keine Stellungnahme. In den Facebook-Kommentaren hingegen berichteten viele von ähnlichen Erlebnissen. 

In Rom – einer der meistbesuchten Städte der Welt – kommt es häufiger vor, dass Touristen geprellt werden. Auch für Pizza wurden schon horrende Preise verlangt. In manchen Eisdielen ist die Extraportion Sahne tatsächlich gratis. Zudem ist es in Italien gang und gäbe, dass – wie beim Espresso oder Cappuccino – auch in Eisdielen im Voraus bezahlt wird und man dann das Eis bekommt. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-Jährigen wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Der Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt und Kosten von über 100.000 Euro nicht bezahlt haben.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof hat die Feuerwehr rund 50 Menschen evakuiert. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt.

Eine originale Cadbury-Schokoladentafel aus dem Jahr 1900 wird in England versteigert. Die Schokolade war Teil einer Aktion von Königin Victoria für britische Soldaten im Zweiten Burenkrieg.

Ein 35-jähriger Mann ist in Wales zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er mit einer gestohlenen Planierraupe in einen besetzten Pub gefahren war. Der Angeklagte hatte sich zuvor über Äußerungen zur Trennung von seiner Ehefrau geärgert.

Eineinhalb Jahre nach einem Feuer in einem Ausflugslokal an der Bevertalsperre hat es dort erneut gebrannt - und diesmal ist die «Zornige Ameise» komplett abgebrannt. Zahlreiche Einsatzkräfte hatten vergeblich versucht, größeren Schaden abzuwenden.

24 hat den ersten Trailer zum Film „Tony“ veröffentlicht. Der Spielfilm über Anthony Bourdain konzentriert sich laut US-Medien auf dessen frühe Jahre in einer Restaurantküche in Provincetown.