Zwei Hotelgäste lebensgefährlich verletzt - Tatverdächtiger noch auf der Flucht

| War noch was…? War noch was…?

Nachdem ein Mann in einem Hotel in Ummendorf (Landkreis Biberach) zwei Menschen lebensgefährlich verletzt haben soll, ist der Tatverdächtige weiter auf der Flucht. Die Fahndung und die Ermittlungen laufen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. 

Nach einem Notruf fand die Polizei in der Nacht auf Sonntag in einem Zimmer in dem Hotel die 31-Jährige und den 25-Jährigen, wie die Polizei mitgeteilt hatte. Demnach wiesen sie mutmaßliche Stichverletzungen auf. Zum Alter des Tatverdächtigen machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Opfer und Tatverdächtiger kannten sich

Die Opfer und der Tatverdächtige sollen sich demnach gekannt haben. Verwandt seien sie aber nicht. Ein 30-Jähriger habe zudem versucht, den Mann von seiner Tat abzuhalten und sei dabei leicht verletzt worden. Unklar war zunächst, ob er die Opfer und den Tatverdächtigen ebenfalls kannte. Nach Einschätzung der Polizei besteht keine Gefahr für die Bevölkerung durch den Flüchtigen. 

Die beiden lebensgefährlich Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden. Spezialisten sicherten demnach am Tatort umfangreiche Spuren. Mehr Details nannten Polizei und Staatsanwaltschaft aus «ermittlungstaktischen Gründen» zunächst nicht. Damit sind die Hintergründe und das Motiv für die Tat noch unklar. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.