Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.
Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.
Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli preisbereinigt 1,1 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. Nominal ergab sich ein Zuwachs von 1,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Beherbergungsbetriebe erzielten real 0,3 Prozent weniger und nominal 1,7 Prozent höhere Umsätze als im Juli 2015. In der Gastronomie fielen die Umsätze real um 1,6 Prozent, nominal stiegen sie um 0,7 Prozent.
Eine Studie der forsa im Auftrag von American Express zeigt, dass Deutsche mehr Geld ausgeben, wenn Sie dafür mehr oder bessere Serviceleistungen erhalten. Dies gilt besonders für die Hotel- und Gastrobranche.
Die deutschen Beherbergungsbetriebe verzeichneten im Juli 52,3 Millionen Übernachtungen. Laut Statistischem Bundesamt ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Anzahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland fiel um zwei Prozent auf 10,1 Millionen. Die Übernachtungszahl deutscher Gäste erhöhte sich um fünf Prozent auf 42,2 Millionen.
Vergangene Woche meldete Fairtrade, dass die wilde Kaffeepflanze aussterben könnte (hoga um acht
Die Zahl der Arbeitslosen ist im August um 23.000 gestiegen. Damit sind nun 2,684 Millionen Deutsche ohne festen Job. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl jedoch um 111.000, so die Bundesagentur für Arbeit. Die entsprechende Quote stieg um 0,1 Punkte auf 6,1 Prozent.
Die deutschen Campingplätze sind im Aufwind: Im ersten Halbjahr verzeichneten sie trotz des zum Teil schlechten Wetters rund 9,5 Millionen Übernachtungen – ein Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein weiterer Trend ist die stärkere Individualisierung des Aufenthalts. Laut Deutschem Tourismusverband würden sich die Plätze immer stärker zum Allrounder im Stile einer Ferienanlage entwickeln.
Viele Flüchtlinge arbeiten hierzulande ohne Anmeldung und unter miesen Bedingungen. Wie Wissenschaftler der Unis Tübingen und Linz mitteilten, liege der Anteil der Schwarzarbeiter bei den im vergangenen Jahr angekommenen 1,1 Millionen Flüchtlingen bei bis zu 30 Prozent. Für ihre Arbeit als Tellerwäscher, Tapezierer oder Putzkräfte bekommen sie zum Teil nur 80 Cent die Stunde.
Rund 3,4 Millionen Kinder und Jugendliche leben in Haushalten, die zu arm für einen einwöchigen Urlaub sind. Wie die Zahlen der Europa-Statistiker von Eurostat ergaben, entsprach dies 23,8 Prozent aller unter Achtzehnjährigen in Deutschland. Die Entwicklung ist hierzulande jedoch positiv: Im Jahr 2006 waren es noch 34,7 Prozent.