Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.
Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken.
Im deutschen Gastgewerbe wurden 2025 rund 15.000 Gaststätten und Beherbergungsunternehmen geschlossen – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Analyse von ZEW Mannheim und Creditreform weist für das Gastgewerbe zudem die höchsten Schließungsraten unter den betrachteten Wirtschaftszweigen aus.
Deutschland zählt im europäischen Vergleich weiter zu den Hochlohnländern. Bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen lagen die Arbeitskosten in Deutschland mit 38 Euro je Arbeitsstunde um 26 Prozent über dem EU-Schnitt.
Die Mehrheit der Bürger in Deutschland hält die generelle Einführung einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich nach einer Umfrage nicht für sinnvoll. Bürger in Ostdeutschland zeigten sich dabei besonders skeptisch.
Beinahe dreiviertel aller Bundesbürger wünschen sich zurzeit mehr Genussmomente in ihrem Leben – im Jahr 2017 traf dies auf lediglich die Hälfte aller Bürger zu. Das hat die Stiftung für Zukunftsfragen herausgefunden. In der genussvollen Muße liege ein vielschichtiges Potential, um diese Sehnsucht Realität werden zu lassen.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im April weiter aufgehellt. Das Ifo-Geschäftsklima stieg zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 93,6 Zähler. Es ist der sechste Anstieg des wichtigen Konjunkturbarometers in Folge.
Die Zahl der Geschäfte in Deutschland wird in diesem Jahr nach einer Prognose des Handelsverbands Deutschland noch einmal um 9000 schrumpfen. HDE-Präsident Alexander von Preen warnt: «Stirbt der Handel, stirbt die Stadt.»
Wer heute eine Kugel an der Eisdiele kauft, zieht gerne den Vergleich zu früher: Schnell kommt das Gefühl, eine Portion für etwa 1,50 Euro belaste den Geldbeutel heute deutlich mehr als damals eine für 30 Pfennig. Stimmt das? Eine Annäherung.
Bayern hat beim bundesweiten Bierabsatz die Nase vorn. Die Brauereien aus dem Freistaat verkauften im vergangenen Jahr zum neunten Mal in Folge das meiste Bier, wie das Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Mit 23,9 Millionen Hektolitern - das sind 2,39 Milliarden Maß - liegt der Freistaat vor Nordrhein-Westfalen.
Bereits vor einiger Zeit hatte der DEHOGA vor wettbewerbswidrig beworbenen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gewarnt. Aus gegebenem Anlass weist der Bundesverband auf Folgendes hin: Derlei AU entsprechen nicht deutschem Recht und können keinen Entgeltfortzahlungsanspruch eines Arbeitnehmers auslösen.