Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?
Hotelfachleute und Köche landen im DGB-Ausbildungsreport 2026 erneut auf hinteren Plätzen. Nur 53,6 Prozent der angehenden Hotelfachleute und 58,1 Prozent der Köche sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der fachlichen Ausbildungsqualität im Betrieb stehen Hotelfachleute auf dem letzten Platz.
Das deutsche Gastgewerbe hat im Juni 2026 real 5,1 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fällt auch die Halbjahresbilanz der Gastronomie aus, die preisbereinigt 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Im gesamten Gastgewerbe lag der Rückgang bei 5,2 Prozent.
Bei der Deutschen Bahn stehen die Zeichen auf Sturm. Im ersten Halbjahr 2015 brach der Gewinn nach Steuern um 39 Prozent ein. Standen im Vorjahreszeitraum noch 642 Millionen Euro unterm Strich, waren es in diesem nur noch 391 Millionen. Auslöser der miesen Zahlen waren laut Vorstandschef Rüdiger Grube vor allem der Lokführerstreik und mehrere Unwetter.
Trotz der Terroranschläge in Nordafrika und der Krise in Griechenland rechnen die heimischen Reiseveranstalter erneut mit einem Rekordjahr. Verglichen mit dem vorigen Sommer lägen sie sowohl bei den Teilnehmerzahlen als auch beim Umsatz spürbar im Plus, erklärte der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV). Besonders gut entwickle sich die Türkei. Doch auch die Balearen und die Kanaren seien sehr gefragt.
Die Unternehmen des deutschen Gastgewerbes setzten im Mai dieses Jahres real 0,4 Prozent weniger und nominal 2,1 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat, so das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum April 2015 lagen die Umsätze real 0,4 Prozent und nominal 0,5 Prozent höher. Die Beherbergungsbetriebe setzten 1,9 Prozent weniger und nominal 0,2 Prozent mehr um als im Mai 2014. Die Umsätze in der Gastronomie lagen real 0,7 und nominal 3,4 Prozent höher als im Vorjahr.
Die deutschen Reallöhne des ersten Quartals sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent gestiegen, so das Statistische Bundesamt. Dies war der höchste Anstieg seit Beginn der entsprechenden Zeitreihe im Jahr 2008. Hauptursache des hohen Zuwachses war die Entwicklung der Verbraucherpreise. Diese blieben im ersten Quartal nahezu unverändert.
In Deutschland werden jedes Jahr rund 18,4 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, so eine neue WWF-Studie. Knapp 40 Prozent des Mülls fällt dabei in Privathaushalten an. Hinzu kämen Verluste bei der Produktion und in der Gastronomie. Vor allem bei den Kleinverbrauchern gelten viele Abfälle als vermeidbar. Hier müsste vor allem bewusst eingekauft, frisch gekocht und richtig gelagert werden, empfiehlt Christian Rach im Vorwort der Studie.
Die heimischen Betriebe des Gastgewerbes haben im April real 1,6 Prozent und nominal sogar 4,6 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum März dieses Jahres lag der Umsatz real um 0,1 Prozent und nominal um 0,5 Prozent höher. Die Beherbergung setzte real 0,9 Prozent und nominal 4,5 Prozent mehr um als im April 2014. In der Gastronomie lagen die Umsätze real 2,0 und nominal 4,7 Prozent höher. Die Caterer freuten sich über real 3,4 Prozent und nominal 5,1 Prozent höhere Umsätze.
Im April dieses Jahres gab es in den heimischen Beherbergungsbetrieben 33,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, blieb die Zahl der Übernachtungen damit nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei den ausländischen Gästen erhöhte sich die Zahl um zwei Prozent auf 5,9 Millionen, bei den inländischen fiel sie jedoch um ein Prozent auf 27,3 Millionen.
Die heimischen Verbraucher sind weiterhin in bester Kauflaune. Wie das GfK-Institut mitteilte, sei der Indikator für das Konsumklima um 0,1 Punkte auf 10,2 gestiegen. Mit dem mittlerweile achten Anstieg in Folge wurde nun der höchste Wert seit Oktober 2001 erreicht. Und das Ende ist noch nicht in Sicht: Es sei immer noch möglich, dass das Konsumklima weiter steige, erklärte Rolf Bürkl von der GfK.