Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.
Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.
Die Deutschen vertrauen bei ihrer Urlaubsbuchung immer stärker auf Online-Portale. So vermeldet allein Booking.com 474 Suchanfragen – und das pro Minute. Bei Airbnb sind es 124. Was sonst noch alles in 60 Sekunden auf dem deutschen Urlaubsmarkt passiert, hat die aus Großbritannien stammende Suchmaschine Gopili in einer Grafik zusammengestellt, die als Real-Time-Version alle Werte im Sekundentakt hochzählt.
Mehr als 287 Milliarden Euro haben in- und ausländische Touristen im Jahr 2015 für Güter und Dienstleistungen in Deutschland ausgegeben. Diese Umsätze sorgten für fast 3 Millionen Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von mehr als 105 Milliarden Euro. Das geht aus der neuen, vom Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) beauftragten und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Deutschland“ hervor.
Das deutsche Gastgewerbe setzte im April real 2,2 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ergab sich nominal ein Minus von 0,4 Prozent. Die Beherbergungsunternehmen mussten einen Verlust von real 3,9 Prozent und nominal 2,8 Prozent verkraften. In der Gastronomie fiel der Umsatz real um 1,0 Prozent und stieg nominal um 0,9 Prozent.
Durch Schwarzarbeit sind dem Staat im vergangenen Jahr 875 Millionen Euro durch die Lappen gegangen. Das sind rund 20 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, so ein Bericht des Bundesfinanzministeriums. Demnach seien nahezu alle Wirtschaftszweige betroffen. Schwerpunkte lägen jedoch unter anderem im Bau-, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe.
Das Bewertungsportal Kununu ist der Frage nachgegangen, wo die glücklichsten Arbeitnehmer wohnen. Faktoren bei der Bewertung waren dabei Kollegenzusammenhalt, Vorgesetztenverhalten, interessante Aufgaben und Arbeitsatmosphäre. Am glücklichsten sind die Mitarbeiter demnach in Hamburg. Auf dem letzten Platz landete Sachsen-Anhalt.
Die rund 86.500 Beschäftigten in Niedersachsens und Bremens Hotels und Gaststätten bekommen ab Juni mehr Geld. Die Löhne steigen um 5,2 Prozent.
Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Mai deutlich um 1,6 auf 114,6 Punkte gestiegen. Dies sei der höchste gemessene Wert seit 1991, so das Münchner Institut. Die befragten Führungskräfte beurteilten dabei sowohl die Geschäftslage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate besser.
Das deutsche Gastgewerbe setzte im März 2017 real 3,1 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Nominal ergab sich ein Plus von 5,0 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Die Beherbergungsunternehmen wiesen dabei real 3,9 Prozent und nominal 5,6 Prozent höhere Umsätze als im März 2016 aus. Der Umsatz in der Gastronomie stieg real um 2,6 Prozent und nominal um 4,5 Prozent.