Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Einer Umfrage im Auftrag der ING-DiBa zufolge, ist gut die Hälfte der Europäer jeden Tag auf Facebook aktiv - mit deutlichen Unterschieden zwischen den Nationen. Deutschland bildet mit 42 Prozent das Schlusslicht unter den berücksichtigten Ländern.

Im Mai 2014 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 39,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, blieben die Übernachtungen gegenüber Mai 2013 nahezu unverändert.

Eine Toilettenfrau hat grundsätzlich Anspruch auf Auszahlung des eingenommenen Trinkgeldes. Das hat jetzt das Landesarbeitsgericht in Hamm entschieden. Sofern die Beschäftigte nicht wisse, wie viel sie eingenommen habe, treffe den Arbeitgeber außerdem die Pflicht, ihr dazu detailliert Auskunft zu geben.
Westdeutsche Zeitung

 

Auch die sächsische Landeshauptstadt kassiert bei jeder Übernachtung extra ab. In den ersten vier Monaten nach der umstrittenen Einführung der Kurtaxe nahm Dresden mehr als 1,5 Millionen Euro damit ein. Ob das Ziel von fünf bis fünfeinhalb Millionen Euro pro Jahr erreicht werde, könne noch nicht gesagt werden, so der Stadtsprecher. Der Dehoga erneuerte hingegen seine Kritik: Einige große Veranstaltungen habe die Stadt schon verloren.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat gesprochen: Wer auf Bewertungsportalen anonym kommentiert, darf auch anonym bleiben. Geklagt hatte ein Arzt aus Schwäbisch-Gmünd. Einer seiner Patienten hatte im Netz Lügen über seine Praxis verbreitet. Es dürfe nicht sein, dass jemand derartige Vorwürfe erhebe, ohne seine Identität preiszugeben, so der Anwalt des Klägers. Die Richter sahen das jedoch anders.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist weiter auf dem Rückgang. Im Juni waren 2.833.000 Bundesbürger erwerbslos – ein Minus von 32.000 im Vergleich zum Vorjahr, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank dadurch um 0,1 Prozent auf nun 6,5 Prozent. Zum Ende der Frühjahrsbelebung im Juni sei die Zahl der arbeitslosen Menschen weiter zurückgegangen; als Spätfolge des milden Winters aber etwas schwächer als üblich, relativierte BA-Chef Frank-Jürgen Weise die guten Zahlen.

Gute Laune bei den heimischen Verbrauchern – das Konsumklima in Deutschland ist im Juni schon wieder gestiegen. Nach Ansicht der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist dafür vor allem die Europäische Zentralbank verantwortlich. Die Senkung des ohnehin schon niedrigen Leitzins sowie die Strafzinsen für Banken auf geparktes Geld, hätten dem Konsumklima die entscheidenden Impulse gegeben, wie es die GfK am Mittwoch formulierte. Durch die Zinssenkung sei auch die niedrige Sparneigung noch einmal gesunken.

Die deutschen Reallöhne sind im ersten Quartal um 1,3 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war dies der höchste Anstieg seit dem zweiten Quartal 2011. Wie das Amt weiter mitteilte, lagen die Nominallöhne um 2,6 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, die Verbraucherpreise kletterten lediglich um 1,2 Prozent. Für den hohen Lohnzuwachs verantwortlich waren vor allem die regelmäßig bezahlten Verdienstbestandteile und die Sonderzahlungen.