Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?

 

Hotelfachleute und Köche landen im DGB-Ausbildungsreport 2026 erneut auf hinteren Plätzen. Nur 53,6 Prozent der angehenden Hotelfachleute und 58,1 Prozent der Köche sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der fachlichen Ausbildungsqualität im Betrieb stehen Hotelfachleute auf dem letzten Platz.

Das deutsche Gastgewerbe hat im Juni 2026 real 5,1 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fällt auch die Halbjahresbilanz der Gastronomie aus, die preisbereinigt 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Im gesamten Gastgewerbe lag der Rückgang bei 5,2 Prozent.

Seit 1986 erhebt das britische Wirtschaftsmagazin „The Economist“ den sogenannten Big-Mac-Index, um so die wahre Kaufkraft von Währungen zu vergleichen. Da der Burger überall gleich zubereitet wird, müsste er schließlich auch überall das gleiche kosten. In den meisten Ländern variieren die Preise jedoch viel stärker, als es die Währungskurse rechtfertigen würden.

Die Unternehmen des Gastgewerbes setzten im Oktober real 1,5 und nominal 3,9 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat, so das Statistische Bundesamt. Die Beherbergung verbuchte dabei real 2,5 und nominal 4,3 Prozent höhere Umsätze. In der Gastronomie konnte real 0,7 und nominal 3,7 Prozent mehr umgesetzt werden als im Oktober 2014. Die Caterer freuten sich über real 3,5 und nominal 5,4 Prozent mehr.

Trotz der guten Oktoberzahlen für das Gastgewerbe sieht die derzeitige Stimmung in der Wirtschaft nicht so rosig aus. Der ifo-Geschätsklimaindex für Dezember fiel dementsprechend um 0,3 Punkte auf 108,7. Nach den vergangenen Umfragen komme der leichte Rückgang überraschend, so ein Volkswirt. Das Wachstumsszenario bleibe aber intakt.

Im Oktober 2015 verzeichneten die deutschen Beherbergungsbetriebe 40,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Dies war ein Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, so das Statistische Bundesamt. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Besucher stieg dabei um sieben Prozent auf sieben Millionen, die Übernachtungszahl deutscher Gäste erhöhte sich um ein Prozent auf 33,5 Millionen.

Gestern veröffentlichte der Dehoga seinen „Branchenbericht Herbst 2015“. Zentrale Aussage der Publikation: Hoteliers und Gastronomen bleiben optimistisch. Sowohl der Rückblick auf den Sommer als auch der Ausblick auf den Winter waren überwiegend positiv. Negativ wirkten sich jedoch steigende Personal- und Bürokratiekosten auf die Branche aus.

Das Abendblatt berichtet über einen Besucherschwund bei der Hamburger Messe. Betroffen davon sei auch die Internorga. Kamen im Jahr 2007 noch 116.744 Besucher auf die Gastro-Messe, seien es in diesem Jahr „nur“ noch 93.174 gewesen. Die Messe wollte sich zu den rückläufigen Zahlen nicht äußern.

Die Chefs der heimischen Unternehmen sind überraschend gut gelaunt – der Ifo-Index für November kletterte von 108,2 auf 109,0 Punkte. Die deutsche Wirtschaft zeige sich von der zunehmenden weltweiten Unsicherheit unbeeindruckt, kommentierte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn die guten Zahlen. Die meisten Antworten waren allerdings noch vor den Terroranschlägen in Paris eingegangen.

Falls es jemand noch nicht gehört haben sollte: Nicht nur die Zukunft, sondern bereits die Gegenwart ist mobil. Laut einer Studie werden im nächsten Jahr erstmals mehr Reisebuchungen von mobilen Endgeräten aus getätigt, als von stationären Computern. Mobile Buchungen sollen im nächsten Jahr noch mal um 18 Prozent zulegen.