Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im August 2014 real 1,4 Prozent und nominal 3,6 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Augustumsatz im Vergleich zum Juli real und nominal um 1,7 Prozent höher. Die Beherbergung freute sich über real 2,7 und nominal 4,9 Prozent mehr als im August 2013, die Gastronomen setzten real 0,7 und nominal 2,7 Prozent mehr um.

Wo und wie kaufen die Deutschen ein? Das fragte sich auch RTL Aktuell und beauftragte das Forsa Institut mit einer Studie. Für 98 Prozent  der 1.006 Befragten ist die Qualität beim Kauf von Lebensmitteln ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium. Auf den Preis schauen leidglich 69 Prozent. 55 Prozent der Teilnehmer kaufen zudem im Supermarkt ein. In die Discounter zieht es fast jeden Dritten. Lediglich vier Prozent bevorzugen Bioläden, drei Prozent den Wochenmarkt.

Im August diesen Jahres verzeichneten die heimischen Beherbergungsbetriebe 53,3 Millionen Übernachtungen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes war dies ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Zuwachs bei in- und ausländischen Gästen erhöhte sich ebenfalls um fünf Prozent auf 44,0 Millionen beziehungsweise 9,3 Millionen. Im Zeitraum Januar bis August stiegen die Gästeübernachtungen um drei Prozent im Vergleich zu 2013.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet für das kommende Jahr erstmals seit Jahren wieder mit mehr Arbeitslosen. Die wirtschaftliche Schwäche werde wohl auch eine leichte Erhöhung der Arbeitslosigkeit verursachen, so DIW-Präsident Marcel Fratzscher im Interview. Ähnlich sieht das auch der Chefökonom der Deutschen Bank. Er gehe für 2015 von einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um 100.000 aus, erklärte Stefan Schneider.

6.504 verschiedene Häuser haben die Tester für ihren neuen Varta-Führer unter die Lupe genommen. Über die Höchstbewertung von fünf Varta-Diamanten freuten sich insgesamt 26 Hotels und 13 Restaurants. Unter den 91 neuen Tipps fürs nächste Jahr war allerdings keine Topbewertung zu finden. Den höchsten Neueinstieg schaffte das „La Belle Epoque“ in Lübeck. Der Service des Hauses überzeuge über das normale Maß an Zuwendung und Dienstleistung in erstklassiger Weise, so die Tester. 

In Sachsen heben sie gerne das Glas. Nirgendwo in Deutschland wir so viel Bier getrunken wie im Freistaat an der Elbe. Stattliche 135 Liter fließen pro Jahr durch die sächsischen Kehlen. Das sind 28 Liter mehr als im Bundesdurchschnitt.

Die heimischen Unternehmen sehen pessimistisch in die Zukunft. Die Stimmung in der Wirtschaft verschlechterte sich im September bereits zum fünften Mal in Folge. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel von 106,3 auf 104,7 Punkte – den niedrigsten Wert seit April 2013. Der deutsche Konjunkturmotor laufe nicht mehr rund, bemerkte auch Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Die Reallöhne in Deutschland sind im zweiten Quartal des Jahres um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die Nominallöhne um 2,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Zum Verdienstzuwachs beigetragen haben nach Ansicht der Statistiker die regelmäßig gezahlten Verdienstbestandteile sowie die Sonderzahlungen. Hauptgrund für die Steigerung war jedoch der unterdurchschnittliche Anstieg der Verbraucherpreise.