Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Der Umsatz im deutschen Gastgewerbe ist im September im Vergleich zum Vorjahresmonat real um 1,1 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Umsatz nominal um 0,9 Prozent. Die Beherbergungsunternehmen erzielten dabei real 1,0 Prozent niedrigere und nominal 0,8 Prozent höhere Umsätze. Der Umsatz in der Gastronomie fiel real um 1,4 Prozent und stieg nominal um 0,9 Prozent.

Der deutsche Arbeitsmarkt ist weiter im Aufschwung. Wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, waren im dritten Quartal 2017 44,5 Millionen Menschen erwerbstätig. Dies war ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die größten Zuwächse gab es im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit, gefolgt von den Unternehmensdienstleistern sowie Handel, Verkehr und Gastgewerbe.

Laut einer aktuellen Auswertung der Bundesagentur für Arbeit liegen die Gehälter von Arbeitnehmern in der Gastronomie zu gut 70 Prozent unter der Niedriglohnschwelle von derzeit 2.100 Euro im Monat. Besonders stark von den Niedriglöhnen betroffen sind der Auswertung zufolge Frauen.

Restaurantgäste bleiben länger, bringen mehr Umsatz und kommen wieder, wenn ihnen die Musik gefällt. Für mehr als die Hälfte der Gäste wird erst durch Musik ein Abend in der Gastronomie richtig rund. Und 45 Prozent geben an, mehr zu trinken, wenn die Musik passt. Schlechte, falsche oder zu laute Musik ist dagegen der Hauptgrund, eine Gaststätte frühzeitig zu verlassen. Das sagt eine Studie, für die rund 750 Menschen in Deutschland und Österreich befragt wurden.

In den ersten acht Monaten des Jahres wurden 70,3 Millionen Liter Sekt nach Deutschland importiert. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der internationalen Weinmesse FORUM VINI mitteilte, was das ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 61,5 Prozent der importierten Schaumweine stammten aus Italien.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet in diesem und im nächsten Jahr mit einem Anstieg der Beschäftigtenanzahl. Laut der aktuellen Konjunkturumfrage geht der DIHK in diesem Jahr von 650.000 neuen Stellen aus. Allerdings verschärfe sich auch der Fachkräftemangel. 2018 dürfte das Plus mit 600.000 Stellen daher geringer ausfallen.

Die Durststrecke der deutschen Brauer geht weiter. Von Januar bis September ging der Bierabsatz um 3,1 Prozent auf rund 72 Millionen Hektoliter zurück. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, schwächelte im Gegensatz zu früheren Jahren auch der Export in die EU-Länder und nach Übersee. In Deutschland geht der Bierdurst schon seit Jahren zurück.

Die Wirtschaft ist in bester Laune. Die Stimmung in den deutschen Chefetagen habe ein neues Allzeithoch erreicht, erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Der Geschäftsklimaindex stieg von 115,3 auf 116,7 Punkte. Experten hatten nach zwei Rückgängen eigentlich mit einer Stabilisierung gerechnet.