Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?

Vor der neuen Bund-Länder-Runde rechnen fast zwei Drittel der Deutschen damit, dass es wieder zu Schließungen von Geschäften, Restaurants oder Schulen kommen wird. Gut jeder zweite Deutsche hält die geltenden Auflagen für ausreichend.

So mancher Prominenter kokettiert gern mit seinem Corona-Bäuchlein. Aber auch viele Normalos sind betroffen: Statt Vereinssport und Fitnessstudio gab es Frustfuttern auf dem Sofa. Und es drohen schon wieder neue Beschränkungen. Gesundheitsexperten sind alarmiert.

Die Pläne des Bundesarbeitsministeriums für ein Recht auf Homeoffice stoßen in der deutschen Bevölkerung überwiegend auf Ablehnung. Eine Mehrheit von 56 Prozent würde einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Homeoffice, wie er aktuell diskutiert wird, nicht begrüßen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie setzten die meisten Hoteliers und Gastronomen in Deutschland die von der Politik geforderten Maßnahmen um. Ein Situationsbericht des RKI zeigt, dass das Gastgewerbe nicht zu den Infektionstreibern in Deutschland zählt.

Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Montagmorgen 8685 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Erfahrungsgemäß sind die Fallzahlen an Sonntagen und Montagen niedriger, auch weil an Wochenenden weniger getestet wird.

Wegen der Corona-Krise ist der Arbeitsplatz daheim fast schon zur Normalität geworden. Eine Stempeluhr wie in manchen Büros gibt es dort nicht, trotzdem können sich Mitarbeitende auch zuhause nicht der Kontrolle entziehen.

Unter Volkswirten geht die Furcht vor den möglichen ökonomischen Folgen einer zweiten Welle der Corona-Pandemie um. «Der konjunkturelle Aufschwung dürfte bis zum Frühjahr weitgehend zum Erliegen kommen», sagte die Chefvolkswirtin der staatlichen Bankengruppe KfW.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 11 176 neue Corona-Infektionen gemeldet. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen allerdings meist niedriger, auch weil am Wochenende weniger getestet wird.