Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Seit der Hochphase der Corona-Pandemie hat mehr als die Hälfte der Unternehmen ihre Homeoffice-Möglichkeiten zurückgefahren. Dennoch sehen sie im mobilen Arbeiten spürbare Vorteile, so eine aktuelle Bitkom-Umfrage.
Gastronomie und Beherbergung haben laut Statistischem Bundesamt die niedrigsten Arbeitskosten aller untersuchten Wirtschaftszweige. Die Arbeitskostenerhebung 2024 zeigt zudem erhebliche regionale Unterschiede und mehr als doppelt so hohe Aufwendungen für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall wie 2008.
Im Gastgewerbe ist der Anteil von Beschäftigten in Führungspositionen höher als in jeder anderen Branche. 2025 lag er bei 11,5 Prozent. Bundesweit waren es lediglich 4,4 Prozent aller Erwerbstätigen.
Im Juni 2021 zählten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 30,9 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Das waren 6,1 Prozent mehr Übernachtungen als im Juni 2020, aber 39 Prozent weniger Übernachtungen als im Juni des Vorkrisenjahres 2019.
Nicht alle Azubis können die Berufsschule gleich um die Ecke besuchen. Aber wer kommt für Fahrtkosten und Unterbringung auf, wenn man auswärts zum Blockunterricht muss? Das sagt das Arbeitsrecht.
37,2 Prozent der Betriebe bangen mit Blick auf die fehlenden Umsätze um ihre Existenz. 23,6 Prozent sehen sich sogar konkret vor einer Betriebsaufgabe. Das geht aus einer aktuellen Branchenumfrage des DEHOGA hervor.
Die Reiselust nach dem Lockdown war im Juni 2021 größer als noch vor einem Jahr. Die rund 11.300 im Juni in Bayern geöffneten Beherbergungsbetriebe verzeichneten demnach 1,9 Millionen Gästeankünfte – 10,4 Prozent mehr im Vergleich zum Juni 2020.
Mit fortschreitenden Impfungen und niedrigen Infektionszahlen holen Unternehmen immer mehr Beschäftigte aus dem Homeoffice zurück. Firmen tüfteln an Modellen für die neue Arbeitswelt. Dabei zeigt sich: Das Büro spielt weiter eine zentrale Rolle.
Die Zahl der Kurzarbeitenden in Deutschland ist im Juli laut ifo-Institut mit dem Ende vieler Corona-Auflagen auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Pandemie gesunken. Auch im Gastgewerbe ging die Zahl deutlich.
Jungen Leuten wird oft nachgesagt, dass sie zu viel trinken - Senioren konsumieren aber am häufigsten Alkohol in der EU. Nach den jüngsten Daten von 2019 trinkt nur ein Prozent der 15- bis 24-Jährigen täglich, im Vergleich zu 16 Prozent der Menschen über 75.
Der Schluck Wein oder der Cocktail «ohne Umdrehungen» passen offensichtlich gut in eine Zeit, in der das Gesundheitsbewusstsein gestiegen ist und alkoholbedingte Ausfälle weniger toleriert werden.