Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Süßwein gilt vielen als altmodisch und landet meist erst zum Dessert im Glas. Dabei passt er überraschend gut zu Käse, scharfen Gerichten oder moderner Küche. Sommeliers erklären, warum sich ein neuer Blick auf Eiswein, Tokaj und Co. lohnt.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter vom Einbruch infolge des Iran-Kriegs erholt. Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Der Ifo-Index stieg um 2,1 Punkte auf 88,8 Punkte.
Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?
Erstmals seit der Sanierung ihres Fünf-Sterne-Hotels im Jahr 2008, schaffte es die Schweizer Dolder Grand AG in die schwarzen Zahlen. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr einen Gewinn von umgerechnet rund 26.000 Euro. Dies wurde allerdings nur erreicht, weil der Hauptaktionär auf eine Forderung von mehr als 14 Millionen Euro verzichtet hat.
Bei der Reiseplanung ist das Internet für die meisten Bundesbürger mittlerweile unverzichtbar: Neun von zehn Reisebuchungen werden mindestens zu einem Zeitpunkt online recherchiert. Dabei spielt die Nutzung von Smartphones eine immer wichtigere Rolle. Jede zweite Reise wird mit dem tragbaren Gerät recherchiert.
Die Unternehmen des deutschen Gastgewerbes setzten im April stolze 4,9 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Nominal betrug die Steigerung 6,8 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Die Beherbergungsbetriebe erzielten preisbereinigt 8,8 Prozent und nominal 9,9 Prozent höhere Umsätze. Die Umsätze der Gastronomie stiegen um 2,6 Prozent und nominal 5,0 Prozent. Die Caterer legten um 8,6 Prozent und nominal 10,5 Prozent zu.
Die deutschen Unternehmen haben im Jahr 2015 für ihre Geschäftsreisen so viel ausgegeben wie noch nie. Wie die aktuelle VDR-Geschäftsreiseanalyse 2016 belegt, stiegen die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent und erreichten damit einen Wert von 50,9 Milliarden Euro. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 11 Millionen Geschäftsreisende (+8,8 Prozent) und 182,7 Millionen Geschäftsreisen (+4,0 Prozent).
Der deutsche Arbeitsmarkt ist weiter im Aufwind. Die Zahl der Erwerbslosen sank im Mai auf 2,664 Millionen. Das waren 98.000 weniger als im Vorjahresmonat, so die Bundesagentur für Arbeit. Die Arbeitslosenquote verringerte sich dadurch um 0,3 Punkte auf 6,0 Prozent. Für das restliche Jahr erwarten die Experten jedoch eine Zunahme, wenn immer mehr Flüchtlinge nach einer Arbeitsstelle suchen.
Die deutschen Verbraucher sind in bester Einkaufslaune. Nachdem die Stimmung Ende vergangenen Jahres etwas zurückgegangen war, kletterte der GfK-Index in den letzten drei Monaten beständig nach oben. Für Juni errechnete die GfK einen Zuwachs um 0,1 Punkte auf 9,8. Die Kauflaune bleibe ungebrochen, kommentierte Konsumforscher Rolf Bürkl das erneute Plus.
Das deutsche Gastgewerbe setzte im März real 1,1 Prozent und nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Das Beherbergungsgewerbe legte real um 2,2 Prozent, nominal um 2,9 Prozent zu. In der Gastronomie stiegen die Umsätze real um 0,4 Prozent und nominal um 2,8 Prozent. Die Umsätze der Caterer lagen real 0,1 Prozent niedriger und nominal 1,8 Prozent höher als im März 2015.
Die deutschen Verbraucher sind bester Laune. Sowohl Wirtschaftslage als auch die eigene finanzielle Situation werden günstiger eingeschätzt als in den letzten Monaten. Der Konsumklima-Index für Mai stieg dementsprechend deutlich von 9,4 auf 9,7 Punkte, so die Marktforscher der GfK. Gründe dafür waren unter anderem der stabile Arbeitsmarkt und die bevorstehende Rentenerhöhung.