Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Süßwein gilt vielen als altmodisch und landet meist erst zum Dessert im Glas. Dabei passt er überraschend gut zu Käse, scharfen Gerichten oder moderner Küche. Sommeliers erklären, warum sich ein neuer Blick auf Eiswein, Tokaj und Co. lohnt.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter vom Einbruch infolge des Iran-Kriegs erholt. Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Der Ifo-Index stieg um 2,1 Punkte auf 88,8 Punkte.
Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?
Für die Budgetkette Motel One läuft´s wirklich glänzend. Wie das Unternehmen mitteilte, ist der Umsatz im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf 322 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn vergrößerte sich sogar um mehr als die Hälfte auf 77 Millionen Euro. Das sei ein sehr zufriedenstellender Verlauf, kommentierte der Gründer Dieter Müller ganz bescheiden.
Das Gastgewerbe ist gut ins neue Jahr gekommen. Der Umsatz legte im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 1,7 Prozent zu, so das Statistische Bundesamt. Nominal betrug der Zuwachs 4,0 Prozent. Die Beherbergung freute sich über real 3,3 Prozent und nominal 4,9 Prozent mehr, die Gastronomen setzten real 0,9 Prozent und nominal 3,5 Prozent mehr um. Innerhalb der Gastronomie überzeugten die Caterer mit real 4,2 Prozent höheren Umsätzen, nominal wurde ein Plus von 6,1 Prozent erzielt.
Während die Deutsche Bahn über einen Milliardenverlust klagt, sieht das bei der Lufthansa ganz anders aus. Wie die Fluggesellschaft gestern mitteilte, konnte der Gewinn im vergangenen Jahr um stolze 55 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gesteigert werden. Und das trotz Germanwings-Absturz und mehrfachen Arbeitskämpfen. Als Gründe für die guten Zahlen wurden die Sparmaßnahmen und billiges Kerosin genannt.
Die deutschen Verbraucher sind in bester Kauflaune. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhöhte sich der Konsum im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent – einen derart starken Anstieg hatte es zuletzt im Jahr 2000 gegeben. Ursache dafür waren in erster Linie die niedrigen Zinsen, die geringe Inflation und der brummende Arbeitsmarkt.
Die Übernachtungszahlen sind auch im Januar deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, kam es in den hiesigen Herbergen zu 23,6 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Dies war ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste stieg dabei um sechs Prozent auf 4,3 Millionen. Die Übernachtungszahl deutscher Gäste kletterte um fünf Prozent auf 19,3 Millionen.
Nach Schätzungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung sind im vergangenen Jahr durch Streiks rund zwei Millionen Arbeitstage ausgefallen. Demnach beteiligten sich rund 1,1 Millionen Menschen an den Arbeitskämpfen. Den größten Teil davon stellten die 885.000 Beteiligten an den Warnstreiks der IG Metall. An den Arbeitskämpfen bei der Lufthansa und der Deutschen Bahn nahmen vergleichsweise wenig Personen teil.
Der heimische Arbeitsmarkt entwickelt sich glänzend. Wie die Agentur für Arbeit mitteilte, waren im Februar nur noch 2,911 Millionen Menschen ohne festen Job – dies ist das beste Februar-Ergebnis seit 1991. Die monatliche Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 6,6 Prozent. Als Grund für die guten Zahlen wurde das milde Winterwetter genannt.
Die Schweizer Hotels verzeichneten im vergangenen Jahr 35,6 Millionen Übernachtungen. Dies war ein Rückgang um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Einbruch gab es aufgrund des starken Frankens bei den europäischen Urlaubern mit einem Verlust von 9,3 Prozent. Die Europäer sorgten dadurch nur noch für 11,8 Millionen Übernachtungen – der niedrigste Wert seit 1958.