Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.
Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.
Der DEHOGA hat 7.000 Unternehmen befragt, wie das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr so läuft. Das Ergebnis ist positiv. Für rund 80 Prozent der Betriebe in Gastronomie und Hotellerie zeigt sich das vorweihnachtliche Treiben bisher besser oder gleich erfolgreich wie im letzten Jahr. „Das gute Weihnachtsgeschäft rundet damit ein erfolgreiches Jahr 2014 ab“, erklärt DEHOGA-Präsident Ernst Fischer.
Der Europa-Park in Rust hat einen Besucherrekord aufgestellt: Erstmals seit der Gründung kamen in einem Jahr mehr als fünf Millionen Menschen in den Vergnügungspark bei Freiburg. Wie das Unternehmen mitteilte, festige man damit die Position als besucherstärkster Freizeitpark in Europa nach dem Disneyland Paris. Die Saison läuft noch bis zum 11. Januar – bis dahin wird noch mit einem weiteren Plus gerechnet.
Im Oktober 2014 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 39,9 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von vier Prozent gegenüber Oktober 2013. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwei Prozent auf 6,5 Millionen. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Inland stieg um fünf Prozent auf 33,4 Millionen.
Reiseriese Tui freut sich über glänzende Zahlen. Wie Konzernchef Fritz Joussen gestern mitteilte, konnte sich das Unternehmen im letzten Jahr vor der Fusion mit Tui Travel überraschend steigern. Während der Umsatz zwar nur um ein Prozent auf 18,7 Milliarden Euro kletterte, machte das operative Ergebnis einen Sprung um 14 Prozent auf 869 Millionen Euro. Für das laufende Jahr prophezeite Joussen sogar einen weiteren Anstieg.
Vor knapp einem Jahr brachte Blackstone die Hotelgruppe Hilton an die Börse. Der Gang aufs Parkett übertraf mit eingesammelten 2,3 Milliarden Dollar jede Erwartung (hoga um acht
Der heimische Reisemarkt wächst – die Veranstalter konnten im zurückliegenden Geschäftsjahr ein Umsatzplus von zwei Prozent verbuchen, so der Deutsche Reiseverband (DRV) auf seiner gestrigen Jahrestagung. Vor allem die Kreuzfahrten kamen bei den Urlaubern gut an. Hier lag das Wachstum sogar im zweistelligen Bereich. Angesichts der zahlreichen Krisen sei das anhaltende Wachstum bemerkenswert, kommentierte DRV-Präsident Norbert Fiebig.
Die irische Fluglinie Ryanair startet beim Gewinn richtig durch. Wie Europas größter Billigflieger mitteilte, wurde die Gewinnprognose noch einmal nach oben geschraubt. Nun rechnet man sogar mit einem Überschuss von 810 bis 830 Millionen Euro. Bislang hatte die Schätzung bei 750 bis 770 Millionen Euro gelegen. Grund für die gute Laune war in erster Linie der ungewöhnliche Anstieg der Passagierzahlen im November.
Im Oktober waren die Deutschen besonders fleißig. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um 408.000 auf knapp über 43 Millionen, so das Statistische Bundesamt. Werden die jahreszeitlichen Schwankungen herausgerechnet, bleibt immer noch ein Rekordwert von 42,7 Millionen. Entsprechend hatte auch die Bundesagentur für Arbeit gute Nachrichten im Angebot: Im November waren lediglich 2,7 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet – so wenig wie seit drei Jahren nicht.