Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Während die Umsätze im deutschen Mittelstand im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent zurückgingen, legte das Gastgewerbe um 5,9 Prozent zu. Gleichzeitig verzeichnete die Branche mit 6,5 Prozent den stärksten Lohnanstieg.

Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.

Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken.

Depressionen und Burnout sind eine Hauptursache von Krankschreibungen und von Berufsunfähigkeit. Doch treffen psychische Leiden einer Unmfrage zufolge nicht alle Altersgruppen in gleichem Ausmaß. Junge Arbeitnehmer leiden häufiger an Depression.

Für August 2022 wurden für die hessischen Beherbergungsbetriebe gut 1,5 Millionen Gäste und mehr als 3,4 Millionen Übernachtungen ermittelt. Gegenüber dem Vorkrisenniveau waren das knapp 4 Prozent mehr Gäste und gut 1 Prozent mehr Übernachtungen.

Studien zeigen, dass anonymisierte Bewerbungen für fairere Chancen sorgen. Im Ausland ist das Verfahren oft der Standard. Doch in Deutschland gibt es noch immer viele Bedenken.

Die Arbeitgeber in Deutschland sind mit dem Start ins neue Ausbildungsjahr nicht zufrieden. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im August mehr als 182.000 Ausbildungsplätze unbesetzt - 20 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

300 Euro Energiepreispauschale gibt es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab September. Bekommen sollen sie das Geld direkt vom Arbeitgeber mit ihrem Lohn oder Gehalt. Doch für geringfügig oder kurzfristig Beschäftigte kann unter Umständen etwas anderes gelten.

Die Tourismusbranche in Österreich erholt sich seit Jahresbeginn zunehmend. Von Mai bis Juli zählte das Land fast wieder so viele Übernachtungen wie vor der Pandemie. Die Energiekrise und die Inflation dämpfen jedoch die Erwartungen für die Wintersaison.

Das Leben in Deutschland hat sich wieder deutlich verteuert. Die Inflation kratzt erneut an der Acht-Prozent-Marke. Volkswirte erwarten zweistellige Teuerungsraten in den nächsten Monaten.

In einer Stellenausschreibung werden Fähigkeiten aufgezählt, die Bewerber mitbringen sollten. Eine Untersuchung zeigt jedoch: Immer öfter machen Arbeitgeber Abstriche.