Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.

Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.

Trotz Firmenwagen das Privatauto genutzt? Wer so Dienstreisen macht, riskiert den Verlust des möglichen Steuervorteils. Warum Finanzämter künftig noch genauer hinschauen dürften.

Das Landgericht Hamburg hat per einstweiliger Verfügung der Betreiberin der Webseite www.yelp.de die Bewertung des Hotelrestaurants des Hamburger Relexa Hotel Bellevue untersagt, wenn der Bewertungsnote nur eine willkürliche Auswahl von Gästebewertung zugrunde gelegt wird. Das Hotel wandte sich gegen das Ausfiltern vorwiegend positiver Gästebewertungen im Zuge der Übernahme des Portals Qype durch Yelp. Eine große Zahl von Bewertungen sei, nach Aussage des Anwalts des Hotels, von Yelp willkürlich ausgesondert und damit aus der Bildung der Gesamtnote herausgerechnet worden.

Die Passagierzahlen bei Easyjet sind im November im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 4,3 Millionen gestiegen. Die Auslastung des Ryanair-Konkurrenten sank allerdings um 0,6 Prozentpunkte auf nun 89,0 Prozent. Das Unternehmen durfte sich im vergangenen Geschäftsjahr über einen Rekordgewinn freuen und kündigte daraufhin die Auszahlung einer Sonderdividende an (

Die Jobbörse Stepstone hat ihre jährliche Gehaltsstudie vorgestellt. Das Gastgewerbe landet auf dem letzten Platz. Das bedeutet: In keiner anderen untersuchten Branche verdienen Fach- und Führungskräfte weniger als in Hotellerie und Gastronomie.

Die Erholungskur bei Thomas Cook scheint zu funktionieren – der Reisekonzern baute im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Verlust um fast zwei Drittel auf 207 Millionen Pfund ab. Der operative Gewinn (Ebit) stieg um fast 50 Prozent auf 263 Millionen Pfund. Hauptgrund für die positive Entwicklung waren die Kosteneinsparungen, die Verringerung von Kapazitäten und höhere Preise. Auch an der Börse kam die Nachricht gut an: Die Aktie kletterte um zehn Prozent.

Die Grenze ist überschritten – in Deutschland waren im dritten Quartal des Jahres erstmals mehr als 42 Millionen Menschen erwerbstätig. Im Vergleich zum dritten Quartal 2012 ein Anstieg um 253.000 Personen beziehungsweise 0,6 Prozent. Der Anstieg entfiel laut vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes überwiegend auf die Dienstleistungsbranche. Hier waren es vor allem die Unternehmensdienstleister, die mit einem Plus von 119.000 Personen den größten Posten stellten.

Billigflieger Easyjet hat im vergangenen Jahr ordentlich Kasse gemacht. Bis Ende September verdiente die Fluglinie vor Steuern 478 Millionen Pfund und damit 51 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz des Konzerns stieg um 10,5 Prozent auf 4,26 Milliarden Pfund. Nun sollen die Aktionäre auch etwas vom Kuchen abhaben und werden mit einer Sonderdividende von 44,1 Pence je Aktie belohnt. 

Die Unternehmen des heimischen Gastgewerbes mussten im September Umsatzeinbußen in Höhe von nominal 0,6 Prozent und real 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat hinnehmen. Bezogen auf den Vormonat August lagen die Umsätze nominal 1,0 Prozent und real 1,2 Prozent niedriger. Das Beherbergungsgewerbe verlor nominal 0,2 Prozent und real 2,0 Prozent. Bei den Gastronomen waren es sogar 0,8 Prozent nominal und 3,2 Prozent real weniger. Einzig die Caterer freuten sich über positive Zahlen: Die Umsätze lagen nominal 3,2 Prozent und real 0,8 Prozent höher.

Ganze 2.212 Unternehmenspleiten gab es im August dieses Jahres. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes dennoch ein positiver Wert, waren es doch 7,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Am häufigsten von der Insolvenz betroffen war der Handel, das Baugewerbe landete auf dem zweiten Platz der Negativliste. Doch auch das Gastgewerbe hatte einen ordentlichen Anteil an den Firmenpleiten: Mit 217 Insolvenzen im August immerhin fast 10 Prozent.