Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Regionales Bier dominiert die Vorlieben der österreichischen Konsumenten. Der neue Bierkulturbericht der Brau Union zeigt außerdem, wie verbreitet alkoholfreies Bier ist und welche Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.

Der weltweite Wellnessmarkt erreicht laut McKinsey ein Volumen von 2,7 Billionen US-Dollar. Eine neue Studie zeigt, wie sich Gesundheitsbewusstsein, Ernährungsgewohnheiten und die Nutzung Künstlicher Intelligenz verändern. Auch ältere Verbraucher beschäftigen sich zunehmend mit Wellness.

Wer eine Gehaltserhöhung erreichen möchte, sollte gut vorbereitet ins Gespräch mit dem Arbeitgeber gehen. Entscheidend sind die eigene Verhandlungsposition, überzeugende Argumente und ein souveränes Auftreten. Zwei Experten erklären, worauf es ankommt und welche Fehler Arbeitnehmer vermeiden sollten.

Eine Studie der forsa im Auftrag von American Express zeigt, dass Deutsche mehr Geld ausgeben, wenn Sie dafür mehr oder bessere Serviceleistungen erhalten. Dies gilt besonders für die Hotel- und Gastrobranche.

Die deutschen Beherbergungsbetriebe verzeichneten im Juli 52,3 Millionen Übernachtungen. Laut Statistischem Bundesamt ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Anzahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland fiel um zwei Prozent auf 10,1 Millionen. Die Übernachtungszahl deutscher Gäste erhöhte sich um fünf Prozent auf 42,2 Millionen.

Vergangene Woche meldete Fairtrade, dass die wilde Kaffeepflanze aussterben könnte (hoga um acht

Die Zahl der Arbeitslosen ist im August um 23.000 gestiegen. Damit sind nun 2,684 Millionen Deutsche ohne festen Job. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl jedoch um 111.000, so die Bundesagentur für Arbeit. Die entsprechende Quote stieg um 0,1 Punkte auf 6,1 Prozent.

Die deutschen Campingplätze sind im Aufwind: Im ersten Halbjahr verzeichneten sie trotz des zum Teil schlechten Wetters rund 9,5 Millionen Übernachtungen – ein Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein weiterer Trend ist die stärkere Individualisierung des Aufenthalts. Laut Deutschem Tourismusverband würden sich die Plätze immer stärker zum Allrounder im Stile einer Ferienanlage entwickeln.

Viele Flüchtlinge arbeiten hierzulande ohne Anmeldung und unter miesen Bedingungen. Wie Wissenschaftler der Unis Tübingen und Linz mitteilten, liege der Anteil der Schwarzarbeiter bei den im vergangenen Jahr angekommenen 1,1 Millionen Flüchtlingen bei bis zu 30 Prozent. Für ihre Arbeit als Tellerwäscher, Tapezierer oder Putzkräfte bekommen sie zum Teil nur 80 Cent die Stunde.

Rund 3,4 Millionen Kinder und Jugendliche leben in Haushalten, die zu arm für einen einwöchigen Urlaub sind. Wie die Zahlen der Europa-Statistiker von Eurostat ergaben, entsprach dies 23,8 Prozent aller unter Achtzehnjährigen in Deutschland. Die Entwicklung ist hierzulande jedoch positiv: Im Jahr 2006 waren es noch 34,7 Prozent.

Auch in diesem Ausbildungsjahr sind noch jede Menge Stellen unbesetzt. Allein bei den Einzelhandelskaufleuten fehlen noch 12.800 Azubis, 11.400 bei den Verkäufern und rund 6.200 bei den Köchen. Wie eine DIHK-Umfrage ergab, bleiben in nahezu jedem dritten Ausbildungsbetrieb Lehrstellen unbesetzt. Rund 14.000 finden überhaupt keinen Nachwuchs.