Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Die Unternehmen des heimischen Gastgewerbes setzten im Juli real 0,2 Prozent und nominal 2,2 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, konnten vor allem die Beherbergungsbetriebe überzeugen. Sie setzten real 1,8 Prozent und nominal 4,1 Prozent mehr um als im Juli 2013. Die Gastronomen verbuchten real 0,9 Prozent weniger und nominal 1,0 Prozent mehr. Die Caterer freuten sich hingegen über ein reales Plus von 2,2 Prozent und nominal über 4,0 Prozent.

Burgerbrater McDonald´s konnte auch im August nicht überzeugen. Das Unternehmen setzt 3,7 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Dies war der höchste monatliche Rückgang seit über zehn Jahren. Grund für die miesen Zahlen waren vor allem der Fleischskandal in China und der schwache US-Markt. In Europa verzeichnete McDonald´s einen Umsatzrückgang von nur 0,7 Prozent.

Mit der Überschrift „Rauer Umgangston, mieses Gehalt“ präsentiert die Süddeutsche Zeitung die Top- Five der unbeliebtesten Azubi-Jobs. Das Ganze ist wenig schmeichelhaft für Hotellerie und Gastronomie. Gleich drei Ausbildungsberufe des Gastgewerbes schaffen es auf die ersten Plätze der Negativliste.

Fernsehen und Radio, Zeitung und Internet, Handy und Festnetz – der Freizeitalltag der Bundesbürger wird maßgeblich durch Medien geprägt. Ins Freie oder gar in die Gastronomie zieht es die Deutschen dagegen immer weniger, so der Freizeit-Monitor 2014. Tagesausflüge und regelmäßige Restaurantbesuch gehören zu den Verlierern der Studie.

Die deutschen Verbraucher machen sich Sorgen. Das GfK-Barometer für das Konsumklima im September fiel um 0,3 Punkte auf 8,6 – schon seit Mai 2011 war der Index nicht mehr derart abgerutscht. Befürchtet werden vor allem negative Auswirkungen der internationalen Krisen auf die heimische Wirtschaft. Dass die Angst eine schlechte Einkaufsbegleitung ist, zeigte sich bereits 2011. Damals hatten die Katastrophe von Fukushima und die nordafrikanischen Revolutionen für einen noch größeren Dämpfer gesorgt.

Andreas Splittberger zählt zu den 25 renommiertesten IT-Anwälten in Deutschland. In der Wirtschaftswoche erläutert der Experte, wie man sich dagegen wehren kann, wenn Konkurrenten oder Querulanten im Internet Produkte, Leistungen und Anbieter mies machen würden.

Jedes Jahr gehen Unternehmen Millionen verloren, weil die Arbeitszeit nicht so effizient gemanagt wird, wie Kapital oder andere knappe Ressourcen. E-Mails und Meetings sind die größten Zeitfresser. Das Beratungsunternehmen Bain & Company sagt, dass Führungspersonen gut zwei Tage einer Arbeitswoche in Meetings mit mehr als drei Personen verbringen und gleichzeitig 30.000 E-Mails im Jahr bekommen.

Das erste Halbjahr lief für die Branche besser als erwartet. Die Wirte und Hoteliers setzten in den ersten sechs Monaten 3,8 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Den größten Zuwachs verzeichneten die Caterer mit 5,2 Prozent, die Gastronomen durften sich über ein Plus von 4,4 Prozent freuen. Auslöser des starken Wachstums war vor allem das Wetter. Doch auch die gute Konsumlaune und die Reiselust ausländischer Gäste hatten laut Dehoga-Präsident Fischer dazu beigetragen.