Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.
Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken.
Im deutschen Gastgewerbe wurden 2025 rund 15.000 Gaststätten und Beherbergungsunternehmen geschlossen – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Analyse von ZEW Mannheim und Creditreform weist für das Gastgewerbe zudem die höchsten Schließungsraten unter den betrachteten Wirtschaftszweigen aus.
Positive Zahlen gibt es vom Arbeitsmarkt, der Aufwärtstrend der Arbeitsmarktzahlen für das Gastgewerbe hält weiter an: Laut aktuellen von der Bundesagentur veröffentlichten Daten schließt sich bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten die Lücke zu den Vor-Corona-Zahlen immer weiter.
„Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt bleibt auch im April schwach. Einer der Gründe dafür ist die träge Konjunktur. Insgesamt befindet sich der Arbeitsmarkt aber in einer stabilen Verfassung“, so Andrea Nahles anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
Noch Urlaubstage übrig, aber knapp bei Kasse? Wer ans Eintauschen des Erholungsurlaubs denkt, sollte wissen: Geld für nicht genutzte Urlaubstage gibt es nur in Ausnahmefällen.
Immer öfter verlangen Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern Sprachkenntnisse. Zwischen den Branchen gibt es jedoch große Unterschiede. Neben Englisch ist vor allem Französisch gefragt.
Das Münchner Ifo-Institut sieht den Höhepunkt der Teuerungswelle überschritten, erwartet aber nur einen sehr langsamen Rückgang der Inflation. Vor allem die Kernrate - das sind die Verbraucherpreise ohne Energie - werde weiter hoch bleiben.
Mit manchen Steuerklassen haben Arbeitnehmer jeden Monat mehr Netto auf dem Konto. Allerdings können nur wenige die Einordnung frei wählen. Wer in welche Steuerklasse gehört.
Ausgegebenes Geld ein Stück weit wiederholen bei der Steuererklärung? Klingt gut und klappt auch in einigen Fällen. Aber nicht jede Ausgabe kann abgesetzt werden. Experten erklären, was tabu ist.
Der Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt einer Prognose zufolge auch in den kommenden Monaten stabil. Das am Mittwoch veröffentlichte Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt einen Wert von 103 und liegt damit weiter über der neutralen Marke von 100.