Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.

Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken.

Im deutschen Gastgewerbe wurden 2025 rund 15.000 Gaststätten und Beherbergungsunternehmen geschlossen – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Analyse von ZEW Mannheim und Creditreform weist für das Gastgewerbe zudem die höchsten Schließungsraten unter den betrachteten Wirtschaftszweigen aus.

Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Februar 2023 gegenüber Januar 2023 preisbereinigt um 2,7 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, lag der reale Umsatz 15,2 Prozent unter dem Niveau von Februar 2019.

Im Juni und Juli ist es im Großteil der deutschen Unternehmen so weit: Beschäftigte bekommen Urlaubsgeld. Wie viel für reiselustige Arbeitnehmende in der Urlaubssaison drin ist, zeigt eine aktuelle Randstad-Studie.

Die gesetzliche Unfallversicherung umfasst Arbeitsunfälle und Unfälle, die sich auf dem Weg von und zur Arbeitsstelle ereignen. Doch wie sieht das bei  Arbeitnehmern aus, die im EU-Ausland «Workation» machen und vorübergehend etwa aus einem Ferienhaus arbeiten?

Auch wenn eine Schwangerschaft ein freudiges Ereignis ist: Nicht immer wollen werdende Mütter diese Nachricht sofort teilen. Was dann am Arbeitsplatz gilt.

Mehr denn je sind Unternehmen darauf angewiesen, gute Mitarbeiter zu finden und an sich zu binden. Spitzenkräfte können sich ihren Arbeitgeber inzwischen aussuchen. Kluges Talent Management ist daher das Gebot der Stunde. Ein Gastbeitrag von Albrecht von Bonin.

Der Fachkräftemangel in Deutschland hat laut einer Studie 2022 ein neues Rekordniveau erreicht. Im Berufsbereich Hotel und Tourismus habe sich der Engpass demnach fast verdreifacht.

Der Vorstand der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hat in seiner April-Sitzung beschlossen, den Beitrag für das Jahr 2022, die Vorschüsse für das Jahr 2023 sowie die ersten Vorschussraten für das Jahr 2024 um rund 3 Prozent zu senken.

In Zeiten von Fachkräftemangel haben Arbeitnehmer gute Karten, was den Lohn angeht. Wenn es mehr Geld gibt, liegt das laut einer Umfrage allerdings nur bedingt an individuellen Gehaltsverhandlungen.