Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.

Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken.

Im deutschen Gastgewerbe wurden 2025 rund 15.000 Gaststätten und Beherbergungsunternehmen geschlossen – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Analyse von ZEW Mannheim und Creditreform weist für das Gastgewerbe zudem die höchsten Schließungsraten unter den betrachteten Wirtschaftszweigen aus.

Die Zahl der Kurzarbeiter ist nach Angaben des Ifo-Instituts im Februar um neun Prozent auf 220 000 gestiegen. «Das ist die höchste Zahl seit Juni vergangenen Jahres», teilten die Wirtschaftsforscher am Montag in München mit.

Das Schicksal neuer Mitarbeiter entscheidet sich meist in den ersten Monaten. Wer von außen kommt, sollte sich daher an bestimmte Regeln halten. Aber auch der neue Arbeitgeber ist gefordert, wenn der oder die Neue kein Flop werden soll, sagt Albrecht von Bonin in einem Gastbeitrag.

Um bestmöglich für die Branche punkten zu können und zu benennen, wo der Schuh drückt, führt der DEHOGA Bundesverband erneut eine Umfrage durch. Es geht um Fragen zur wirtschaftlichen Situation, zur Kostenentwicklung und zu den aktuellen Herausforderungen.

Frauen sind nach einer Studie am Arbeitsmarkt nach wie vor in vielerlei Hinsicht benachteiligt. Demnach verdienten Frauen auch 2022 in 45 von 46 untersuchten Branchen weniger als Männer. Auch in Führungspositionen sind Frauen nach wie vor seltener zu finden.

Mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten, mehr Angebote zur Weiterbildung und vor allem mehr Offenheit für Digitalisierung: Die Corona-Pandemie hat die Arbeitskultur in deutschen Unternehmen grundlegend verändert – und das mit überwiegend positiven Folgen.

Fallen viele Kolleginnen und Kollegen gleichzeitig aus, bringt das oft auch die Gesunden an ihre Grenzen. Was können sie tun, um die Belastung zu reduzieren? Und wie sollten Führungskräfte reagieren?

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar auf 2,62 Millionen gestiegen. Das seien 4000 mehr als im Januar und 192 000 mehr als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mit. Die Quote blieb stabil bei 5,7 Prozent.

In der deutschen Wirtschaft geht die Welle der Preiserhöhungen weiter zurück. Laut der monatlichen deutschlandweiten Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts wollen in den nächsten drei Monaten deutlich weniger Firmen ihre Preise erhöhen als zuletzt im Februar.