Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Umsatz im August im Gastgewerbe preisbereinigt um 5,5 Prozent. Im Vergleich zum August 2019 war der Umsatz jedoch 22,2 Prozent geringer.

Die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Gastwirte und Hoteliers in Nordrhein-Westfalen haben mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen. Bereinigt um Preiseffekte sank der Umsatz im vergangenen August um 26,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Eine Maskenpflicht im Freien ist nach Einschätzung der Landesärztekammer Hessen keine sinnvolle Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Gleiches gelte für ein Beherbergungsverbot, sagte Kammerpräsident Edgar Pinkowski.

Im August ist die Zahl der Übernachtungen in Sachsen-Anhalts Herbergsbetrieben erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder auf dem Vorjahresniveau gewesen. Die Zahl der Ankünfte von Gästen war im Vergleich zum Vorjahr jedoch rückläufig.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen 7334 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Am Vortag war mit 6638 neuen Fällen der bis dato höchste Wert seit Beginn der Pandemie in Deutschland registriert worden.

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen nach den Einbrüchen in der Corona-Krise mit einem längeren Aufholprozess der deutschen Wirtschaft. Gebremst werde die Erholung auch durch jene Branchen, die in besonderem Maße auf soziale Kontakte angewiesen seien - zum Beispiel Gaststätten und Tourismus.

Für viele Regionen im Ausland bestehen Reisewarnungen oder sie sind zu Risikogebieten erklärt worden. Umso beliebter dürften während der Herbstferien inländische Urlaubsziele sein. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war vor einem Jahr der Schwarzwald bei Reisenden besonders beliebt.

Die Fernzüge der Deutschen Bahn sind in der Corona-Krise pünktlicher unterwegs als im Vorjahr. Die hohen Werte aus der ersten Jahreshälfte erreicht das Unternehmen aufgrund der wieder steigenden Auslastung aber nicht mehr.