Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.
Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.
Trotz Firmenwagen das Privatauto genutzt? Wer so Dienstreisen macht, riskiert den Verlust des möglichen Steuervorteils. Warum Finanzämter künftig noch genauer hinschauen dürften.
Die Deutschen trinken zu wenig Bier. Mit 94,6 Millionen Hektolitern setzten die Brauereien und Bierlager in 2013 so wenig ab wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Laut Statistischem Bundesamt ein Verlust von zwei Prozent. Bei den Mischgetränken sah es nicht viel besser aus. Hier sank der Absatz um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Teil des gebrauten Gerstensaftes wurde in Deutschland getrunken: 84,2 Prozent waren für den Inlandsverbrauch bestimmt.
Die Deutschen geben derzeit gerne Geld aus – die Konsumlaune ist so gut wie seit sechs Jahren nicht mehr. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg mitteilte, werde die Kauflust von einem wachsenden Konjunktur-Optimismus sowie erneut gestiegenen Einkommenserwartungen getrieben. Die Bundesbürger würden die deutsche Wirtschaft klar im Aufschwung sehen, so die Forscher. Bei soviel Optimismus wird natürlich nicht sehr viel gespart: Die Neigung der Deutschen zum Geldhamstern ist im Januar auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung gefallen.
Die Erbschaftssteuer war im letzten Jahr ein echter Goldesel – mit 4,63 Milliarden Euro wurden 2013 die zweithöchsten Einnahmen aller Zeiten erzielt. Zumindest im Westen. In den fünf östlichen Bundesländern landete hingegen nur 1,6 Prozent des Erbschaftssteueraufkommens. Da war in Thüringen sogar die Biersteuer wichtiger für den Haushalt. Das dortige Finanzministerium verbuchte lediglich fünf Euro je Einwohner Erbschaftssteuer, während bei der Biersteuer stolze zwölf Euro anfielen.
Bei Starbucks klingeln die Kassen. Die US-Kaffeekette hat ihre Schwächephase offenbar überstanden und eröffnet vor allem in Asien jede Menge neue Läden. Die Erlöse im ersten Geschäftsquartal kletterten dementsprechend um gleich zwölf Prozent auf nun 4,2 Milliarden Dollar. Zum Jahreswechsel verfügte das Unternehmen weltweit über fast 20.200 Kaffeeläden. Alleine von Oktober bis Dezember waren 417 neue hinzugekommen. Doch damit ist noch lange nicht Schluss: Im laufenden Geschäftsjahr sollen 1.500 weitere eröffnet werden.
Eine Toilettenaufsicht in einem Einkaufszentrum im Ruhrgebiet hat sich einen Anteil an den Trinkgeldeinnahmen eingeklagt - zuvor bekam sie davon keinen Cent. Richter am Arbeitsgericht in Gelsenkirchen entschieden den Fall. Die Frau gab an, dass an Wochenenden bis zu 8.000 Euro Trinkgeld von den sich erleichternden Kunden auf die Sammelteller gelegt würde.
Beim Billigflieger Easyjet scheint es gut zu laufen. Wie die Fluglinie bekannt gab, erhöhte sich die Anzahl der Fluggäste im abgelaufenen Quartal um 4,2 Prozent. Die Erlöse stiegen um fast acht Prozent auf nun 897 Millionen Pfund. Das späte Ostergeschäft in diesem Jahr werde allerdings zu einem höheren Verlust im Winterhalbjahr führen. So rechnet der Ryanair-Konkurrent im Zeitraum von Oktober bis März mit einem Vorsteuerminus zwischen 70 und 90 Millionen Pfund. Die Zahlen von Ryanair werden am 3. Februar erwartet.
Seit 2004 vergibt das Lieferservice-System „World of Pizza“ Franchise-Lizenzen. Doch im Jubiläumsjahr 2013 gab es sogar noch einen weiteren Grund zum Feiern: Der Gesamtumsatz aller Standorte kletterte im Vergleich zum Vorjahr um stolze 16 Prozent auf über fünf Millionen Euro – Rekord für das Unternehmen. Gründer Torsten Kaldun bleibt weiter optimistisch: Die Optimierung ihres Systems und ihrer Marketing-Aktionen hätten sich mehr als ausgezahlt. Und den Umsatzrekord wollten sie in diesem Jahr erneut überbieten.
Rund um den Globus wird immer mehr gereist. Trotz Krisen und Konflikten ist die Zahl der Touristen im vorigen Jahr weltweit überraschend um 5 Prozent auf fast 1,09 Milliarden gestiegen. Beliebtestes Ziel ist Europa. Die meisten Touristen kommen aus China.