Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Tourismus von Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders stark betroffen

Eine Untersuchung von Roland Berger zeigt, welche Wirtschaftszweige, in unterschiedlichen Shut-down-Szenarien, am stärksten betroffen sind. Am härtesten trifft es demnach immer den Tourismus.

650.000 Betriebe melden Kurzarbeit an

Die Zahl der Betriebe, die in der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet haben, ist auf 650.000 gestiegen. Das gab die Bundesagentur für Arbeit bekannt. Die Anzeigen kämen aus allen Branchen, schwerpunktmäßig aus dem Gastgewerbe und dem Einzelhandel.

Schwere Rezession: Wirtschaftseinbruch durch Corona

Ein steiler Absturz, dann aber bald wieder ein Aufschwung: Das ist das Szenario, das Forscher in der Corona-Krise derzeit für das realistischste halten. Allerdings gibt es große Unsicherheiten. Und die Krise bleibt nicht ohne Folgen für Arbeitsmarkt und Reformen.

Autos, Bier und Zigarren - Wer «Corona» alles im Namen trägt. Das Corona-ABC.

Mit «Corona» verbinden die Menschen derzeit nichts Gutes. Dabei steht der Name noch für so viel mehr als das gefährliche Virus! Ein Überblick von A bis Z.

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Jurist: Hotels und Gaststätten haben Entschädigungsanspruch in der Corona-Krise

Private Unternehmen, die durch behördliche Anordnung im Rahmen der Corona-Pandemie geschlossen wurden, müssen von den Behörden entschädigt werden. Für den Rechtsanwalt Michael Falter von der Wirtschaftskanzlei DWF gibt es daran keinen Zweifel.

Gastbeitrag Matthias Horx: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise „vorbei” ist

Die Welt "as we know it" löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können. Dafür bietet Zukunftsforscher Matthias Horx eine Übung an: die RE-Gnose. Der Blick zurück aus der Zukunft ins Heute. Klingt verrückt? Versuchen wir es einmal.

Booking.com verlangt kostenfreie Stornierungen von Hotels

Wegen des Coronavirus versucht Booking.com, direkt in die Geschäftspolitik der Hotels einzugreifen. Das Unternehmen verlangt in einer Nachricht, die „Liebe Partner“, nach der Absage einer Buchung erhielten, die kostenfreie Stornierung der Übernachtungen sowie die Rückerstattung von Vorauszahlungen. Hotelier Marco Nussbaum verlangt nun die Senkung der Kommissionen.

Ifo: Wirtschaft bleibt robust

Die deutschen Manager bleiben auch angesichts der chinesischen Wirtschaftsflaute weiterhin entspannt. Der monatliche Ifo-Index kletterte überraschenderweise auf 108,5 Punkte. Die 7.000 befragten Unternehmen beurteilten ihre derzeitige Lage zwar schlechter als im Vormonat, die Aussichten für das nächste Halbjahr fielen jedoch besser aus. Die deutsche Wirtschaft zeige sich robust, kommentierte gestern Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn die Zahlen.

Ist der Teller voll, hauen wir auch rein

Klingt logisch und ist auch so: Wer viel auf dem Teller hat, der isst auch mehr. Auch wer keinen Hunger mehr hat, haut rein, ist der Teller noch voll. Das haben jetzt Forscher wissenschaftlich untermauert und raten daher zu kleineren Tellern und höheren Preisen bei XXL-Portionen.

Die zehn beliebtesten Städte in Deutschland

Wie stark sind die großen deutschen Städte als Marke? Das wurde jetzt in einer Umfrage unter 5.000 Mitbürgern gemessen. Hamburg geht als Sieger aus der Befragung hervor. München landete auf Platz zwei, Köln auf Platz drei vor Dresden und Freiburg. Erst auf Platz sechs folgt die im Ausland so beliebte Hauptstadt Berlin.

XING-Arbeitgeberatlas: Saarland, Sachsen und Berlin top - Bremen und NRW flopp!

In welchem Bundesland sitzen die besten Arbeitgeber? Und wo die schlechtesten? Wo in Deutschland lassen sich Job und Privatleben am besten miteinander vereinbaren? Der XING-Arbeitgeberatlas zeigt, dass Angestellte im Saarland, in Sachsen und Berlin besonders zufrieden mit den Bedingungen sind. Bremen und NRW sind die Schlusslichter!

Rekordhalbjahr im Gastgewerbe

Deutschlands Wirte und Hoteliers sind in Feierlaune. Hotels und Gasthöfe setzten von Januar bis Juni fünf Prozent mehr um. Bessere Werte gab es zuletzt im ersten Halbjahr 2011. Allein im Juni nahmen die Hoteliers und Gastronomen 7,4 Prozent mehr ein als ein Jahr zuvor. Das ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der kräftigste Zuwachs seit dem Start der Statistik im Januar 1995. Der DEHOGA freut sich, dass Gastronomie und Hotellerie „markante Zugpferde für das Wirtschaftswachstum und den Arbeitsmarkt in Deutschland“ bleiben.

Stimmt so! Wieviel Trinkgeld geben die Deutschen?

OpenTable hat herausfinden lassen, wie es die Deutschen mit dem Trinkgeld halten. Danach gehen 72 Prozent der Bundesbürger nach der Faustregel von zehn Prozent der Rechnungssumme vor. 42 Prozent der Bewirteten geben allerdings auch keinen einzigen Cent, wenn sie mit dem Service unzufrieden sind. Mit dem Vorurteil, Schwaben seien besonders sparsam, kann hingegen aufgeräumt werden: Baden-Württemberger sind noch am nachsichtigsten: Dort geben immerhin neun Prozent bei schlechtem Service genauso viel Trinkgeld, wie bei gutem.

GfK: Gute Stimmung bei Verbrauchern

Auch wenn das deutsche Konsumklima im August bei 10,1 Punkten verharrt, bleibt die Stimmung der heimischen Verbraucher gut, so die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die künftige Konjunktur schätzten die Konsumenten zwar etwas skeptischer ein, bei der eigenen Finanzlage machten sie sich jedoch nur wenig Sorgen. Die Konsumlaune der Verbraucher sei ungebrochen, fasste die GfK ihre Ergebnisse zusammen.

Deutsche Bahn: Massiver Gewinneinbruch

Bei der Deutschen Bahn stehen die Zeichen auf Sturm. Im ersten Halbjahr 2015 brach der Gewinn nach Steuern um 39 Prozent ein. Standen im Vorjahreszeitraum noch 642 Millionen Euro unterm Strich, waren es in diesem nur noch 391 Millionen. Auslöser der miesen Zahlen waren laut Vorstandschef Rüdiger Grube vor allem der Lokführerstreik und mehrere Unwetter.

Urlaub: Rekordjahr in Sicht

Trotz der Terroranschläge in Nordafrika und der Krise in Griechenland rechnen die heimischen Reiseveranstalter erneut mit einem Rekordjahr. Verglichen mit dem vorigen Sommer lägen sie sowohl bei den Teilnehmerzahlen als auch beim Umsatz spürbar im Plus, erklärte der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV). Besonders gut entwickle sich die Türkei. Doch auch die Balearen und die Kanaren seien sehr gefragt.

Gastgewerbe: Realer Umsatzverlust

Die Unternehmen des deutschen Gastgewerbes setzten im Mai dieses Jahres real 0,4 Prozent weniger und nominal 2,1 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat, so das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum April 2015 lagen die Umsätze real 0,4 Prozent und nominal 0,5 Prozent höher. Die Beherbergungsbetriebe setzten 1,9 Prozent weniger und nominal 0,2 Prozent mehr um als im Mai 2014. Die Umsätze in der Gastronomie lagen real 0,7 und nominal 3,4 Prozent höher als im Vorjahr.

Löhne: Mehr im ersten Quartal

Die deutschen Reallöhne des ersten Quartals sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent gestiegen, so das Statistische Bundesamt. Dies war der höchste Anstieg seit Beginn der entsprechenden Zeitreihe im Jahr 2008. Hauptursache des hohen Zuwachses war die Entwicklung der Verbraucherpreise. Diese blieben im ersten Quartal nahezu unverändert.

Lebensmittel: Verschwendung in Zahlen

In Deutschland werden jedes Jahr rund 18,4 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, so eine neue WWF-Studie. Knapp 40 Prozent des Mülls fällt dabei in Privathaushalten an. Hinzu kämen Verluste bei der Produktion und in der Gastronomie. Vor allem bei den Kleinverbrauchern gelten viele Abfälle als vermeidbar. Hier müsste vor allem bewusst eingekauft, frisch gekocht und richtig gelagert werden, empfiehlt Christian Rach im Vorwort der Studie.

Gastgewerbe: Umsatz im April gestiegen

Die heimischen Betriebe des Gastgewerbes haben im April real 1,6 Prozent und nominal sogar 4,6 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum März dieses Jahres lag der Umsatz real um 0,1 Prozent und nominal um 0,5 Prozent höher. Die Beherbergung setzte real 0,9 Prozent und nominal 4,5 Prozent mehr um als im April 2014. In der Gastronomie lagen die Umsätze real 2,0 und nominal 4,7 Prozent höher. Die Caterer freuten sich über real 3,4 Prozent und nominal 5,1 Prozent höhere Umsätze.

April: Zahl der Übernachtungen unverändert

Im April dieses Jahres gab es in den heimischen Beherbergungsbetrieben 33,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, blieb die Zahl der Übernachtungen damit nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei den ausländischen Gästen erhöhte sich die Zahl um zwei Prozent auf 5,9 Millionen, bei den inländischen fiel sie jedoch um ein Prozent auf 27,3 Millionen.

Konsum: Stimmung steigt weiter

Die heimischen Verbraucher sind weiterhin in bester Kauflaune. Wie das GfK-Institut mitteilte, sei der Indikator für das Konsumklima um 0,1 Punkte auf 10,2 gestiegen. Mit dem mittlerweile achten Anstieg in Folge wurde nun der höchste Wert seit Oktober 2001 erreicht. Und das Ende ist noch nicht in Sicht: Es sei immer noch möglich, dass das Konsumklima weiter steige, erklärte Rolf Bürkl von der GfK.

Quartal: Weniger Minijobs seit Mindestlohn

Die Einführung des Mindestlohns hat offenbar zu einem deutlichen Rückgang der Minijobs geführt. Seit Jahresbeginn seien mindestens 237.000 davon weggefallen, so der Quartalsbericht der Minijobzentrale in Bochum. Hart getroffen von dieser Entwicklung wurden vor allem die ostdeutschen Bundesländer: In Sachsen-Anhalt entfielen 7,7 Prozent, in Thüringen 6,6 Prozent. Bundesweit war ein Rückgang von 3,5 Prozent zu verzeichnen. 

Gastgewerbe: Bester März seit 2002

Die deutschen Gastgeber setzten im März 2015 real 0,1 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. Nominal konnte mit einer Steigerung um 2,4 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro jedoch der höchste nominale Umsatz seit März 2002 verzeichnet werden, so das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum Februar 2015 lag der Umsatz real um 0,5 Prozent niedriger und nominal genauso hoch. Die Beherbergung setzte real 2,4 und nominal 4,8 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie lagen die Umsätze real 1,5 Prozent niedriger, nominal 1,0 Prozent höher. Die Caterer freuten sich über real 4,7 Prozent und nominal 6,7 Prozent mehr.

Durstige Deutsche: 22 Millionen Liter Bier am Tag

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 22 Millionen Liter Bier pro Tag getrunken, so das Statistische Bundesamt. Dies entspricht einem jährlichen Verbrauch von rund acht Milliarden Liter und schließt auch Biermischgetränke mit ein. 2014 gab es hierzulande genau 1.352 Brauereien, fast die Hälfte davon in Bayern. 

Export: 1,5 Milliarden Liter Bier ins Ausland

Die deutschen Brauereien exportierten im vergangenen Jahr etwas mehr als 1,5 Milliarden Liter Bier im Wert von knapp 1,1 Milliarden Euro ins Ausland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren die Italiener mit knapp 20 Prozent die durstigsten Abnehmer, dahinter lagen Frankreich mit zwölf Prozent und die Niederlande mit 11,1 Prozent.

Gastgewerbe: Umsatzsteigerung im Februar

Die heimischen Unternehmen des Gastgewerbes setzten im Februar real 1,7 und nominal 3,9 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erzielte die Branche mit 5,3 Milliarden Euro den höchsten Umsatz seit Februar 2002. Die Beherbergung setzte dabei real 2,9 und nominal 4,9 Prozent mehr um, in der Gastronomie lagen die Umsätze real 0,8 und nominal 3,3 Prozent höher. Die Caterer setzten real 3,1 und nominal 4,9 Prozent mehr um als im Februar 2014.