Anteil bargeldloser Zahlungen im Urlaub erreicht neuen Höchstwert

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Die norisbank verzeichnet in einer aktuellen Umfrage zum Bezahlverhalten der Deutschen im Jahr 2026 eine fortschreitende Verschiebung der Zahlungsgewohnheiten auf Reisen. Demnach bevorzugen mittlerweile 54 Prozent der Befragten im Urlaub die Zahlung per Karte oder Smartphone-App.

Dieser Wert stelle den bisherigen Höchststand der Erhebung dar. Im Vorjahr habe die Quote bei 50,8 Prozent gelegen, im Jahr 2024 bei 52,9 Prozent und im Jahr 2019 bei 39,9 Prozent.

Bei jüngeren Generationen besonders ausgeprägt

Bei den jüngeren Umfrageteilnehmern zeige sich die Entwicklung hin zu digitalen Zahlungsmitteln besonders ausgeprägt. In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen favorisieren 57,6 Prozent die Karte oder das Smartphone, während es bei den 35- bis 49-Jährigen56,9 Prozent seien.

Demgegenüber präferieren die Befragten der Altersgruppe über 50 Jahre mit 50,6 Prozent weiterhin geringfügig das Bargeld, während die Karte hier auf 49,4 Prozent komme.

Unter den Befürwortern bargeldloser Zahlungen wählen 80,2 Prozent grundsätzlich die Karte als präferiertes Zahlungsmittel. Den Angaben zufolge entfallen dabei 45,4 Prozent auf Kreditkarten und 30,9 Prozent auf Debitkarten. Die Smartphone-App werde von 10,9 Prozent der Reisenden bevorzugt.

Praktische Vorteilen und bessere Übersicht

Als wesentliche Gründe für die Kartennutzung nennen 17,1 Prozent der Befragten die Nachvollziehbarkeit der Ausgaben über den Kontoauszug im Ausland. Für 16,9 Prozent spiele die Unkompliziertheit eine Rolle, da die Beschaffung von Bargeld entfalle. Sicherheitsaspekte bezüglich eines Verlusts oder Diebstahls von Bargeld motivieren 7,1 Prozent zur Kartenzahlung.

Mehr als jeder dritte Befragte beziffere die Bereitschaft, extra für eine Urlaubsreise eine Kreditkarte zu beantragen, auf 35,4 Prozent. Weitere 16,9 Prozent besitzen bereits aus diesem Grund eine Kreditkarte oder haben diese beantragt. In der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen liege diese Bereitschaft beziehungsweise der Besitz bei 47,4 Prozent.

Die Kreditkarte komme zudem vermehrt bei kleineren Ausgaben für Speisen oder Lebensmittel zum Einsatz. Dieser Anteil liege aktuell bei 57 Prozent der Kreditkartennutzer, verglichen mit 24,4 Prozent im Jahr 2019. Die Hinterlegung als Sicherheit für Hotels oder Mietwagen nennen 31,2 Prozent als primären Verwendungszweck.

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