Auch in Niedersachsen sind Restaurants nun zu

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus haben Restaurants und Cafés in Niedersachsen am Samstag um 18 Uhr wie vorgesehen schließen müssen. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte diesen Schritt am Freitag angekündigt. Es gehe darum, größere Menschenansammlungen in Gaststätten zu unterbinden, sagte Weil. Der Außer-Haus-Verkauf von Speisen soll weiter möglich bleiben.

Tatsächlich hatten schon viele Gastronomiebetriebe in den vergangenen Tagen geschlossen. Für viele Betriebe sei es schon schwierig gewesen, zuletzt nur noch von 6.00 bis 18.00 Uhr öffnen zu dürfen, hatte der Landeschef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Rainer Balke, kritisiert.

«Wir haben heute 55 Betriebe in kombinierten Streifen mit dem Ordnungsamt kontrolliert», sagte ein Sprecher der Polizei in Hannover am Samstagnachmittag. «In acht Fällen hat die Landeshauptstadt die Geschäfte sofort geschlossen. Die anderen 47 wurden auf die für 18 Uhr anstehende Schließung hingewiesen.»

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das deutsche Gastgewerbe kämpft weiterhin mit den Folgen der Krise. Im Jahr 2025 lagen die realen Umsätze fast 15 Prozent unter dem Niveau von 2019. Steigende Kosten und eine schwache Konsumstimmung belasten die Betriebe trotz nominaler Zuwächse.

Die aktuelle Dehoga-Umfrage zum Jahresauftakt 2026 belegt eine anhaltende Flaute im Gastgewerbe. Hohe Personalkosten und bürokratische Hürden belasten die Betriebe nach dem sechsten Verlustjahr in Folge massiv.

Die neue DIN 33463 definiert erstmals bundesweite Mindeststandards für Tagungspauschalen. Die Norm soll für mehr Transparenz im MICE-Markt sorgen und die Vergleichbarkeit von Hotelangeboten bei Veranstaltungen signifikant erleichtern.

Zwei Krankschreibungen ohne Unterbrechung – gibt das erneut für sechs Wochen Lohnfortzahlung? Ein Gericht stellt klar: Nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Generation Z leidet laut einer aktuellen Swiss-Life-Studie doppelt so häufig unter Stress wie die Babyboomer. Während 82 Prozent der Deutschen über stressbedingte Beschwerden klagen, offenbaren sich bei der Akzeptanz von Homeoffice und flexibler Arbeit tiefe Gräben zwischen den Generationen und Defizite in der betrieblichen Vorsorge.

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Ein Arbeitnehmer kündigt und wird zwei Wochen vor Arbeitsende krankgeschrieben. Darf das einen Arbeitgeber stutzig machen und dazu bringen, keinen Lohn mehr zu zahlen?

Die Erhöhung des Mindestlohns zum Jahreswechsel hinterlässt deutliche Spuren im Gastgewerbe: Die Löhne stiegen im Januar 2026 um 6,1 Prozent. Gleichzeitig verzeichnet die Branche mit einem Minus von 3,2 Prozent den stärksten Beschäftigungsrückgang im gesamten deutschen Mittelstand.

Aktuelle Daten zeigen die Insolvenzwelle im britischen Gastgewerbe des Jahres 2025. Trotz eines leichten Rückgangs der Fallzahlen im vierten Quartal belasten hohe Lohnkosten, Personalmangel und steuerliche Änderungen die Branche weiterhin massiv.

Das deutsche Gastgewerbe blickt auf ein schwieriges Jahr 2025 zurück: Trotz nominaler Zuwächse sank der reale, preisbereinigte Umsatz um 2,1 Prozent. Auch der Dezember dämpfte die Bilanz mit Rückgängen in der Gastronomie.