Ausbildung bei Unternehmensnachfolge kann zwei Jahre dauern

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Soll die nächste Generation das Familienunternehmen übernehmen, müssen die Beteiligten genügend Zeit für die Ausbildung einplanen. Das erklärt Carola Jungwirth, Rechtsanwältin und Nachfolgeberaterin, im Magazin «Faktor A» der Bundesagentur für Arbeit. Gerade wenn die künftige Firmenspitze noch sehr jung ist, könne diese Phase auch mal zwei Jahre dauern.

Sobald eine Familie also entschieden hat, wer den Betrieb als nächstes leiten soll, müsse sie prüfen, welche Kompetenzen und Fähigkeiten dem Nachfolger oder der Nachfolgerin noch fehlen könnten, so die Expertin. Dazu können zum Beispiel Erfahrungen im Ausland zählen. Manche möchten womöglich andere Firmen- und Führungskulturen noch besser kennenlernen.

Zentral sei mitunter, dass die künftige Führungskraft in der Lage ist, schwierige Entscheidungen zu treffen, heißt es in dem Beitrag. Dazu muss sie sich laut Jungwirth eine Frage selbst ehrlich beantworten: Was liegt mir und was nicht - und was muss ich mir noch aneignen? (dpa)


 

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