Baden-Württemberg kürt Jugendmeister 2024 im Gastgewerbe

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Strahlende Gesichter nach einem Tag hochkonzentrierter Anstrengung. Mehr als 40 Auszubildende maßen bei den Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften an der Landesberufsschule in Bad Überkingen in den Ausbildungsberufen des Hotel- und Gaststättengewerbes.

Die strahlenden Jugendmeister:innen mit Martin Bosch, Vorsitzender Fachgruppe Berufsbildung DEHOGA Baden-Württemberg (l.). Hintere Reihe: Fachmann für Systemgastronomie Laurenz Fromageot; Koch Tim Siebeneich und Hotelfachmann Linus Doufrain. Vordere Reihe: Fachkraft Gastronomie Anja Mende; die Hotelkauffrauen Ruth Weichmann und Catina Sandmann und Restaurantfachmann Johannes Lauth. Foto: MM-Studio

Die Jugendmeister:innen des baden-württembergischen Gastgewerbes sowie die Bestplatzierten der DEHOGA-Landesjugendmeisterschaften 2024 im Überblick:

Restaurantfachleute

1. Johannes Lauth, Hotel Bareiss in Baiersbronn

2. Tolga Türk, Gaststätte Alexis Sorbas in Laupheim

3. Anna-Lena Bitsch, Der Öschberghof in Donaueschingen

Köchinnen und Köche

1. Tim Siebeneich, Hotel Restaurant Hirschen in Sulzburg

2. Karl Sebastian Geiger, Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg

3. Luca Plavotic, Der Öschberghof in Donaueschingen

Hotelfachleute

1. Linus Doufrain, Brenners Park Hotel & Spa in Baden-Baden

2. Moritz Pahlow, Hotel Krone in Tübingen

3. Philip Mock, Brenners Park Hotel & Spa in Baden-Baden

Fachkräfte Gastronomie

1. Anja Mende, Perkins Park in Stuttgart

2. Jasmin Feyl, Sushilädle in Fellbach

3. Nikolai Gäckle, Hotel Restaurant Anne-Sophie in Künzelsau

Fachleute für Systemgastronomie

1. Laurenz Fromageot, Urban Kitchen in Heidelberg

2. Sophie Reinsch, McDonald's Sinzheim in Kehl

3. Alexandra Talke, KR-Vertriebs-GmbH & Co. KG in Karlsruhe

Hotelkaufmänner und -frauen

1. Catina Sandmann, Hotel Bareiss in Baiersbronn

1. Ruth Weichmann, Hotel Eckert in Grenzach-Whylen

2. Noah Saraj Goletic, Hotel Europäischer Hof in Heidelberg

3. Raphaela Mußler, Hotel Bareiss in Baiersbronn

„Herzlichen Glückwunsch an die Siegerinnen und Sieger – und an alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich diesem anspruchsvollen Wettbewerb gestellt haben. Sie alle haben heute gewonnen“, sagte der Vorsitzende des DEHOGA Baden-Württemberg, Fritz Engelhardt, bei der Siegerehrung. Er betonte, dass die Nachwuchskräfte weit entfernt seien von den Klischees über die Generation Z. „Hier sind mehr als 40 sehr engagierte Menschen, deren Fokus nicht der bestmöglichen Vereinbarkeit von Freizeit und Beruf gilt. Im Gegenteil. Diese jungen Männer und Frauen wollen etwas bewegen! In ihrem Beruf, in ihrer Zukunft. Und damit auch in und für unsere Branche!“

Deutsche Jugendmeisterschaften im Herbst

Die baden-württembergischen Jugendmeisterschaften des Gastgewerbes, ausgerichtet vom DEHOGA Baden-Württemberg, sind der größte Nachwuchswettbewerb für die gastgewerbliche Branche im Land, sie fanden dieses Jahr zum 42. Mal statt. Für den besten Restaurantfachmann Johannes Lauth, den besten Koch Tim Siebeneich sowie den besten Hotelfachmann Linus Doufrain geht es im Herbst noch zu den Deutschen Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe, wo die Besten aus 17 DEHOGA-Landesverbänden im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Bonn/Königswinter gegeneinander antreten.

In den vergangenen Jahren kamen die Gewinner immer wieder aus Baden-Württemberg. „Viele von ihnen sind heute Sterneköche oder haben namhafte Betriebe“, berichtete Martin Bosch, Vorsitzender der Fachgruppe Berufsbildung beim DEHOGA Baden-Württemberg. Er sieht in dem Wettbewerb grundsätzlich eine Bereicherung für die Teilnehmenden. „Sie kommen mit Themen in Berührung, die sie sonst nicht erlebt hätten während der Ausbildung. Das hilft, den Horizont zu erweitern. Und auch die Verbindungen, die Netzwerke, die hier entstehen, sind wichtig für den weiteren Berufs- und Lebensweg.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag – im Mai stehen einige Feiertage an. Doch gerade bei Minijobbern, die nicht an jedem Tag der Woche arbeiten, kann das Fragen zu den Themen Gehalt und Arbeitszeiten aufwerfen. Was gilt?

Eine Umfrage unter Personalentscheidern zeigt, dass viele Unternehmen weiterhin auf Anwesenheitspflichten setzen. Gleichzeitig nennen Befragte konkrete Faktoren, die die freiwillige Rückkehr ins Büro beeinflussen.

Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?

Bungalow oder Einfamilienhaus mit Obergeschoss? Diese Grundsatzentscheidung prägt Raumaufteilung, Grundstücksnutzung und Wohnkomfort über Jahre. Beide Bauformen haben klare Vorteile – doch sie unterscheiden sich stark in Platzbedarf und Alltagstauglichkeit. Dieser Ratgeber zeigt, welche Lösung zu welcher Lebensphase passt und hilft, 2026 die richtige Wahl zu treffen.

Eine aktuelle Studie zur Außengastronomie zeigt, dass Kartenzahlung von Gästen überwiegend positiv bewertet wird. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, haben 79 Prozent der Befragten bereits einen Besuch in einem saisonalen Gastronomiebetrieb eingeplant, während 77 Prozent die Möglichkeit zur Kartenzahlung grundsätzlich begrüßen.

Die Stimmung der deutschen Verbraucher ist vor allem wegen der Folgen des Iran-Krieges schlecht. Die Einkommenserwartungen sind eingebrochen, Inflationsängste machen sich breit und drücken auf die Kauflaune.

Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt, dass 72 Prozent der deutschen Unternehmen die Frauenförderung organisatorisch verankert haben, wobei in fast jedem zweiten Betrieb die Geschäftsführung direkt zuständig ist.

Die Sächsische Landesbibliothek hat den Nachlass der DDR-Kochbuchautorin Ursula Winnington übernommen. Die Sammlung der DDR-Kochbuchikone soll künftig im Deutschen Archiv der Kulinarik für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich sein.