Beschäftigte sind unzufrieden mit Führungsverhalten während Corona-Pandemie

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Pandemie macht das Arbeitsleben vielfach zur Herausforderung. Auch Führungskräfte schneiden da nicht immer gut ab. Rund ein Viertel der Beschäftigten (24 Prozent) gibt an, dass das Führungsverhalten im Unternehmen während der Corona-Pandemie schlechter geworden ist.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Marktforschungsunternehmen Respondi im Auftrag des Karriereportals Joblift unter rund 1050 Beschäftigten durchgeführt hat. 65 Prozent sah keine Veränderung, nur 11 Prozent eine Verbesserung.

Schlechte Führung wirkt sich auf die Stimmung der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Bei einem Großteil (71 Prozent) erhöht Unzufriedenheit mit der Führungskraft die Bereitschaft, den Job zu wechseln. Weitere 60 Prozent sehen sich dann nach neuen Stellen um.

Nicht zuletzt leidet die Produktivität. Zumindest sagt knapp ein Drittel (30 Prozent), dass sie unter ihrer Wunschführungskraft mindestens 50 Prozent produktiver wären.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Präzision am Herd und Souveränität am Gast: Bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften 2026 setzte sich der gastronomische Nachwuchs gegen starke Konkurrenz durch. In Spiesen-Elversberg wurden die besten Azubis in den Kategorien Küche, Restaurant und Hotel gekürt.

Zu wenig Lohn, zu lange Arbeitszeit, fehlende Stundenzettel: Nach Erkenntnissen des Zolls verletzen Tausende Arbeitgeber die Vorgaben zum gesetzlichen Mindestlohn. Im Gast- und Hotelgewerbe kam es laut Finanzministerium zu besonders vielen Verstößen.

Sofa, neue Winterjacke oder Restaurantbesuch? Eine Umfrage zeigt, bei welchen Ausgaben sich Verbraucherinnen und Verbraucher besonders beschränken. Lebensmittel sind es nicht.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) unterstützt kleine Betriebe mit dem Kompetenzzentrenmodell und digitalen Werkzeugen bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes. Das Angebot richtet sich an Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten.

Die Bilanz für Bayerns Gastgewerbe im Jahr 2025 fällt ernüchternd aus: Während die Preise die nominalen Umsätze stützen, sinken die realen Erlöse und die Beschäftigtenzahlen in der gesamten Branche. Nur wenige Sparten wie Campingplätze verzeichnen noch ein echtes Wachstum.

Die deutsche Tourismusbranche vermeldet für das Jahr 2025 einen neuen Übernachtungsrekord von 497,5 Millionen Gästen. Während die Hotellerie leichte Einbußen verzeichnete, boomte insbesondere das Camping-Segment.

Die Vergütungen für angehende Fachkräfte im Gastgewerbe steigen: Mit durchschnittlich 1.229 Euro liegen die dreijährigen Ausbildungsberufe der Branche über dem Gesamtschnitt aller dualen Berufe von 1.209 Euro. Eine Auswertung des DEHOGA beleuchtet zudem die Unterschiede zwischen Handwerk, öffentlichem Dienst und tarifgebundenen Betrieben.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst können berufstätige Eltern und Pendler vor Probleme stellen. Wer zu spät kommt, riskiert mehr als nur Ärger. Warum frühzeitige Absprachen wichtig sind.

Kaffee gehört zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Nur mit Blick auf die Gesundheit ist sein Ruf nicht immer der Beste. Was stimmt im Hinblick auf Koffein - und was nicht?

Aktuelle Daten des YouGov Shopper Panels belegen ein deutliches Wachstum im Bio-Sektor für das Jahr 2025. Trotz allgemeiner Preissensibilität steigen Umsatz und Absatz, wobei die Kaufmotive je nach sozialem Milieu stark variieren.