Beschäftigtenzahlen im Gastgewerbe sinken im Corona-Jahr leicht

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Trotz der massiven Belastungen, die die Coronakrise für die Unternehmen in Gastronomie und Hotellerie mit sich gebracht haben, ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nur vergleichsweise leicht gesunken. Im Oktober gab es im Gastgewerbe 1.035.600 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte – dies waren 6,5 Prozent bzw. 72.000 weniger als im Oktober 2019. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen lag im Oktober zwar um rund 50 Prozent unter dem Vorjahreswert, aber immerhin auch noch bei mehr als 17.000.

Hier zeigt sich zweierlei sehr deutlich, so der DEHOGA: Die Unternehmer stellten sich auch in dieser existenziellen Krise der Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzten ganz klar auf die dauerhafte Zusammenarbeit statt auf Entlassungen. Gleichzeitig wirke das Instrument der Kurzarbeit, ohne die die Betriebe in einem Jahr mit vier Shutdown-Monaten finanziell definitiv nicht in der Lage gewesen wären, die Beschäftigung in dieser Höhe aufrecht zu erhalten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Liste der Corona-Risikogebiete in Deutschland

In Deutschland bleiben Corona-Neuinfektionen weiter auf hohem Niveau. Die Auflistung zeigt die Städte und Regionen, in denen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen über 50 gelegen haben. (Stand 15.1.2021, morgens, ohne Gewähr)

Das bedeutet die Aufstockung der Kinderkrankentage in der Praxis

Um berufstätige Eltern zu entlasten, bringt die Bundesregierung eine Aufstockung der Kinderkrankentage auf den Weg. Was bedeutet das konkret für Eltern? Antworten auf wichtige Fragen.

Homeoffice: RKI appelliert an Arbeitgeber

Angesichts weiterhin hoher Corona-Zahlen hat das Robert Koch-Institut (RKI) an Arbeitgeber appelliert, Beschäftigten mehr Homeoffice zu ermöglichen. Heimarbeit brauche Digitalisierung und Vertrauen - beides bleibe auch nach der Pandemie zentral.

Urteil: Reiserückkehrer brauchen neben negativem Corona-Test kein Attest

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten reicht es, wenn sie eine ärztliche Bestätigung über einen negativen Corona-Test vorweisen können. Die kommunale Verwaltung kann darüber hinaus kein Attest eines Hausarztes zur Symptomfreiheit verlangen, damit die Quarantäne aufgehoben wird.

Glatte Straßen und Schneefall: Arbeitnehmer müssen auch im Winter pünktlich sein

Glatte Straßen und Schneefall können den Weg zur Arbeit für Beschäftigte kompliziert machen. Denn trotz Pandemie kann nicht jeder einfach zu Hause arbeiten. Was gilt für Arbeitnehmer?

Übernachtungen November 2020: 72,2 Minus zum Vorjahresmonat 

Im November 2020 hat sich die Corona-Krise noch stärker als in den vergangenen fünf Monaten auf den Tourismus im Inland ausgewirkt. Die Anzahl der Übernachtungen lag 72,2 Prozent unter dem November 2019. Im gesamten Jahr werden voraussichtlich 40 Prozent weniger Übernachtungen registriert.

Arbeitgeber dürfen Maske im Job anordnen

Verordnet der Arbeitgeber auf der Arbeit einen Mund-Nasen-Schutz, haben Maskenverweigerer schlechte Karten. Auch ein Attest nützt dann nicht unbedingt etwas, wie nun die Entscheidung eines Arbeitsgerichts zeigt.

Rechtsanwalt: Gastwirte und Hoteliers dürfen nach aktueller Rechtslage Impfpass verlangen

Darf ein Unternehmer, beispielsweise ein Gastwirt, das Betreten seines Lokals davon abhängig machen, dass der Gast gegen das Coronavirus geimpft wurde? Nach aktueller Rechtslage sei das kein Problem, erklärt ETL-Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel.

Sicherste Fluggesellschaften der Welt

Das Hamburger Flugunfallbüro «Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre» (JACDEC) hat für das Luftfahrtmagazin «Aero International» die Liste der weltweit sichersten Airlines erstellt. Die Golf-Airline Emirates hat demnach im Ausnahmejahr 2020 ihren Titel als sicherste Fluggesellschaft der Welt verteidigt.

Tourismus nicht vor 2023 zurück in Normalität

Auf rund 26 Milliarden Euro taxiert der Statista Mobility Market Outlook den Umsatz der deutschen Reisebranche im vergangenen Jahr - das sind 56 Prozent weniger als 2019. Erst für das Jahr 2023 geht die Prognose wieder von einem einigermaßen normalen Reise- und Tourismusumsatz aus.