Booking.com-Umfrage: Lieber Urlaub statt EM-Sieg

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Laut einer Umfrage des Buchungsportals Booking.com wollen zwei Drittel aller europäischen Fußballfans lieber ihren größten Fußball-Rivalen bei der aktuellen EM gewinnen sehen, statt auf die nächste Urlaubsreise verzichten zu müssen. Die deutschen Fans sehen das übrigens genauso und haben mit 66 Prozent den Urlaub offenbar besonders nötig. Der europäische Durchschnitt kommt auf 63 Prozent.

Die Umfrage ergab übrigens auch, dass viele Fußballfans bereits schon ihre nächste Auslandsreise planen. Für 83 Prozent ist klar, dass sie im kommenden Jahr verreisen wollen. Zwei Fünftel der europäischen Fans (38 Prozent) geben an, dass ihr wichtigster Grund für eine Reise ins Ausland nach dem Ende der Beschränkungen darin besteht, sich zu entspannen und zu erholen. Ein Drittel (33 Prozent) möchte neue Kulturen entdecken, während ein Viertel (25 Prozent) ein Abenteuer erleben und dem Alltag entfliehen möchte.

Frankreich wurde in der Vergangenheit von den europäischen Fans am häufigsten besucht. Fast die Hälfte der Fans (45 Prozent) ist bereits dorthin gereist. Spanien ist auf Platz zwei (43 Prozent), gefolgt von Deutschland (41 Prozent) und England (37 Prozent).

Übrigens: Für die meisten der befragten Fußballfans im europäischen Ausland ist Deutschland der Rivalen schlechthin (38 Prozent). Frankreich folgt mit 30 Prozent und Spanien mit 22 Prozent. England bezeichneten immerhin 21 Prozent als Hauptrivalen bei der EM.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?

 

Hotelfachleute und Köche landen im DGB-Ausbildungsreport 2026 erneut auf hinteren Plätzen. Nur 53,6 Prozent der angehenden Hotelfachleute und 58,1 Prozent der Köche sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der fachlichen Ausbildungsqualität im Betrieb stehen Hotelfachleute auf dem letzten Platz.

Das deutsche Gastgewerbe hat im Juni 2026 real 5,1 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fällt auch die Halbjahresbilanz der Gastronomie aus, die preisbereinigt 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Im gesamten Gastgewerbe lag der Rückgang bei 5,2 Prozent.

Während die Umsätze im deutschen Mittelstand im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent zurückgingen, legte das Gastgewerbe um 5,9 Prozent zu. Gleichzeitig verzeichnete die Branche mit 6,5 Prozent den stärksten Lohnanstieg.

Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.

Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken.

Im deutschen Gastgewerbe wurden 2025 rund 15.000 Gaststätten und Beherbergungsunternehmen geschlossen – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Analyse von ZEW Mannheim und Creditreform weist für das Gastgewerbe zudem die höchsten Schließungsraten unter den betrachteten Wirtschaftszweigen aus.

Wenn ein Mitarbeiter fahrig und verändert zur Arbeit erscheint, kann das viele Gründe haben - einer davon könnten Drogen sein. Doch was kann der Chef dann tun, um Gewissheit zu haben? Darf er Angestellte zu einem Drogentest zwingen?

Erstmals seit Monaten haben wieder weniger Unternehmen in Deutschland Insolvenz beantragt. Auch die Zahl der Verbraucherpleiten sank deutlich. Der wirtschaftliche Druck trifft Branchen jedoch unterschiedlich hart.

Der Anteil befristeter Jobs geht zurück. Es trifft aber weiterhin vor allem Menschen am Anfang ihres Berufslebens. Gegen den geplanten Ausbau der Befristungsmöglichkeiten hat sich Widerstand formiert.