Dehoga NRW erweitert Coaching-Angebot

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Nach zwei Jahren erfolgreicher Unterstützung gastgewerblicher Betriebe bei der Umsetzung und Implementierung digitaler Prozesse, erweitert der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein-Westfalen (Dehoga NRW) mit Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen ab Januar sein Angebot an Coaching-Maßnahmen um das Themenfeld nachhaltiger Lösungen.

„Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind kein Selbstzweck, sondern essentiell für die Zukunft des Gastgewerbes auch in Nordrhein-Westfalen. Mit der zielgerichteten Verknüpfung der beiden Beratungsfelder machen wir das Coaching für die gastgewerblichen Betriebe noch effektiver. Ein digital unterstütztes Nachhaltigkeitsmanagement sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Gastgewerbes und leistet einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas. Die Transformationscoaches helfen den Betrieben dabei, die richtigen Entscheidungen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft zu treffen“, sagt Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Erweiterung unseres Coachingangebots die Transformation sowohl im Bereich der Digitalisierung als dann auch im Bereich der Nachhaltigkeit unabhängig voneinander und verzahnt anbieten können. Das bedeutet für die Branche jede Menge praktische Hilfe in zwei Themenbereichen, die die Zukunft auch in Gastronomie und Hotellerie wesentlich beeinflussen werden und die man unabhängig voneinander fast nicht mehr denken kann“, betont Patrick Rothkopf, Präsident des Dehoga Nordrhein-Westfalen.

Gastgewerbe sieht sich angesichts des Klimawandels großen Herausforderungen gegenüber

Täglich sind Hoteliers, Gastronominnen und Gastronomen mit einem gesellschaftlichen Bewusstseinswandel konfrontiert, der zu Verhaltensänderungen bei ihren Gästen führt. Zudem steht Nachhaltigkeit im Zentrum neuer, teils europaweiter verpflichtender Regulierungen. Nur mit gezielten Maßnahmen, Innovation und Digitalisierung lässt sich der Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft bewältigen, wobei insbesondere ökonomische wie ökologische, aber auch soziale Komponenten eine tragende Rolle spielen.

„Neben den gesetzlichen Vorgaben ist es für mich eine Herzensangelegenheit, die Branche ökonomisch, ökologisch und sozial weiter nach vorne zu bringen“, so Rothkopf, der auch Vorsitzender des DEHOGA Bundesausschuss für Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit ist.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung setzen Trends für das Gastgewerbe der Zukunft

Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und die Vielfalt der Angebote und Konzepte des Gastgewerbes in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen, müssen Defizite beseitigt und Chancen sinnvoll genutzt werden. Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind untrennbar verbunden - ohne Digitalisierung ist ein zielgerichtetes Nachhaltigkeitsmanagement nicht darstellbar. Die besondere Bedeutung des Gastgewerbes für einen nachhaltig gut entwickelten Tourismus steht außer Frage. Moderne Technologien bieten der Gastronomie und Hotellerie gleichermaßen neue Möglichkeiten, wachsenden Herausforderungen mit innovativen, digitalisierten Prozessen zu begegnen.

Adressaten: Serviceangebot richtet sich an alle gastgewerblichen Unternehmen in NRW

Das Serviceangebot „Transformationscoaches für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Gastgewerbe“ ermöglicht durch operativen Ansatz und Ausrichtung die einfache Nutzung breitgefächerter und branchenspezifischer Information von kompetenter Stelle für Hotellerie, Gastronomie und verwandte Betriebe. Es bietet konkrete Hilfestellung und Unterstützung bei der Umsetzung auf dem Weg in die transformierte Unternehmenswelt.

Neue Webseite ab Januar 2024

Die „Transformationscoaches für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Gastgewerbe“ sind ab Januar 2024 unter der neuen Webpräsenz www.dehoga-nrw.coach zu erreichen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Weinkonsum in Deutschland ist rückläufig: Im Schnitt trinken die Bürger eine Flasche Wein weniger pro Jahr. Während der Schaumweinabsatz stabil bleibt, sorgen laut dem Deutschen Weininstitut vor allem gestiegene Kosten und der demografische Wandel für ein Minus beim Weinverbrauch.

Die Produktion von Fertiggerichten in Deutschland ist binnen fünf Jahren um über 25 Prozent gestiegen. Besonders Nudel- und Fleischgerichte treiben das Wachstum voran, während der zeitliche Aufwand für die private Essenszubereitung nahezu stabil bleibt.

In vielen Betrieben des Gastgewerbes wird derzeit diskutiert, wie mit der ermäßigten Mehrwertsteuer bei Frühstücksbuffets und Pauschalen umgegangen werden muss. Ein aktuelles Schreiben des Bundesfinanzministeriums liefert hier Aufklärung.

Wer in seinem Job das Internet nutzt, bekommt im Schnitt 53 berufliche Mails pro Tag. Der Umfang der E-Mail-Kommunikation im Berufsleben nimmt damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich zu.

Jeder Vierte in Deutschland findet einer aktuellen Umfrage zufolge den für 2026 festgelegten Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde genau richtig. 40 Prozent finden den neuen Mindestlohn dagegen etwas oder sogar viel zu niedrig.

Seit Anfang des Jahres gelten neue, erhöhte Sätze für die Ausgleichsabgabe. Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen müssen die Beschäftigungsdaten für das Vorjahr bis Ende März melden. Für das Kalenderjahr 2026 greift dabei erstmals eine neue Berechnungsgrundlage, die auf im Vorjahr erhöhten Sätzen basiert.

Seit dem 1. Januar 2026 unterliegen Betriebe in Deutschland einer erweiterten Mitteilungspflicht, wenn sie Personal aus Nicht-EU-Staaten rekrutieren. Arbeitgeber sind nun gesetzlich dazu verpflichtet, Drittstaatsangehörige bereits im Rahmen des Anwerbeprozesses über verfügbare arbeits- und sozialrechtliche Beratungsangebote aufzuklären.

Die Bundesregierung hat die Sachbezugswerte für das Jahr 2026 angepasst. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Gastronomie und Hotellerie ändern sich damit die Sätze für freie Verpflegung und Unterkunft.

KI boomt, aber Empathie bleibt gefragt. Warum Bau und Pflege Gewinner sind, Löhne steigen - und welche Branchen jetzt zittern müssen. Das steckt hinter den sechs Jobtrends im neuen Jahr.

Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland ist offen für einen Jobwechsel. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Jobportals Indeed unter 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Dezember 2025 ergeben.