NRW-Gastgewerbe bleibt 2025 unter Umsatzniveau von 2016

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Das Gastgewerbe in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2025 weiterhin nicht das Umsatzniveau von 2016 erreicht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als statistisches Landesamt mitteilt, lagen die realen Umsätze 16,9 Prozent unter dem Niveau von 2016. Gleichzeitig lagen sie laut Mitteilung 37,6 Prozent über dem Niveau während der Corona-Pandemie.

Umsätze in Beherbergung und Gastronomie weiter unter Vorkrisenniveau

Nach Angaben von IT.NRW blieben auch die einzelnen Bereiche unter den Werten von 2016. Die realen Umsätze der Beherbergungen lagen 13,0 Prozent unter dem Vergleichswert, während die Gastronomie ein Minus von 17,5 Prozent verzeichnete.

Während der Corona-Pandemie erreichten beide Bereiche ihre Tiefpunkte. Der Umsatzindex sank bei den Beherbergungen auf 49,4 und in der Gastronomie auf 65,2. Bis Ende 2025 stiegen die Werte wieder auf 89,7 beziehungsweise 82,5. Das entspricht laut Mitteilung einer Erholung um 81,6 Prozent bei Beherbergungen und 25,0 Prozent in der Gastronomie im Vergleich zum jeweiligen Tiefpunkt. Dennoch wurde das Niveau vor der Pandemie nicht wieder erreicht.

Beschäftigung in der Gastronomie nahezu auf Niveau von 2016

Die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen zeigt laut IT.NRW ein differenziertes Bild. Der Beschäftigungsindex im Bereich Beherbergung lag 6,0 Prozent unter dem Wert von 2016. In der Gastronomie betrug der Indexwert 97,9 und lag damit 0,5 Prozent unter dem Niveau von 2016.

Für das gesamte Gastgewerbe ergibt sich nach Angaben des Landesamts ein Rückgang der Beschäftigung um 1,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016.

Getränkeausschank bleibt auch 2025 deutlich unter früherem Umsatzniveau

Eine anhaltend schwache Entwicklung zeigt sich laut Mitteilung im Bereich Getränkeausschank. Die Umsätze lagen im Jahr 2025 mit einem Indexwert von 63,3 weiterhin deutlich unter dem Wert von 94,1 im Jahr 2019. Damit setzt sich die Entwicklung fort, die während der Pandemie begonnen hatte.

Auch andere Teilbereiche entwickelten sich unterschiedlich. Ferienunterkünfte verzeichneten laut IT.NRW zwischen 2019 und 2020 einen Rückgang von 43,2 Prozent, erreichten jedoch im Jahr 2022 wieder das Vor-Corona-Niveau und lagen seitdem leicht darunter. Campingplätze waren demnach weniger stark betroffen und wiesen zwischen 2019 und 2020 einen Rückgang von 5,8 Prozent auf. In den Folgejahren schwankten die Umsätze und näherten sich bis 2025 wieder dem früheren Niveau an.

Statistik basiert auf vorläufigen Daten für das Jahr 2025

Die Ergebnisse für das Jahr 2025 beruhen laut IT.NRW auf vorläufigen Daten aus den monatlichen Konjunkturerhebungen des Gastgewerbes. Grundlage sind Messzahlen aus dem Berichtsmonat Dezember 2025. Änderungen im Laufe des Jahres sind möglich.

Wie das Landesamt mitteilt, wurde zudem der Berichtskreis der meldepflichtigen Einheiten im Oktober 2025 angepasst. Eine neue Stichprobe wird rückwirkend ab Januar 2024 berücksichtigt. Um die Vergleichbarkeit sicherzustellen, werden die Messzahlen entsprechend fortgeschrieben, wodurch es zu Revisionen kommen kann.

Darüber hinaus wird das Basisjahr der Statistik angepasst. Künftig dient laut Mitteilung das Jahr 2021 als neues Basisjahr anstelle von 2015.


 

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