Jeder vierte Deutsche hat 2026 weniger Geld für Urlaubsreisen

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Die Finanzierung von Urlaubsreisen stellt für einen Teil der Bevölkerung in Deutschland eine Herausforderung dar. Wie aus einer repräsentativen Erhebung hervorgeht, schränken finanzielle Engpässe die Reiseplanungen im Jahr 2026 für zahlreiche Bürger ein, obwohl das grundsätzliche Interesse an Urlaubsreisen weiterhin besteht.

Nach Angaben der Norisbank, die für die Untersuchung mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG zusammengearbeitet hat, planen im laufenden Jahr 64 Prozent der Deutschen eine längere Urlaubsreise von mindestens sieben Tagen. Gleichzeitig gibt ein Drittel der Personen, die in diesem Jahr nicht verreisen, als Grund an, dass das Geld dafür fehle. Laut Mitteilung entfällt die Sommerreise dabei nicht zugunsten anderer Anschaffungen wie eines Kraftfahrzeugs oder eines Immobilienkaufs, sondern die Bürger halten ihr Geld derzeit bevorzugt zusammen.

Bei den finanziellen Möglichkeiten zeigen sich laut den erhobenen Daten deutliche Unterschiede je nach Lebenssituation und Alter der Befragten. Während 71,3 Prozent der Berufstätigen im Sommer eine längere Urlaubsreise planen, liegt dieser Anteil unter den Nicht-Berufstätigen wie Rentnern, Studenten und Arbeitslosen bei 47,8 Prozent. Innerhalb der Altersgruppen zwischen 18 und 49 Jahren planen jeweils rund 70 Prozent eine längere Reise, während es in der Gruppe der 50- bis 69-Jährigen lediglich 59 Prozent sind.

Anteil mit geringerem Reisebudget steigt

Ein wachsender Teil der Befragten muss beim Budget für Urlaubsreisen Einschränkungen hinnehmen. Demnach geben 28,8 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass ihnen für den Urlaub im laufenden Jahr weniger Geld zur Verfügung steht als noch im Vorjahr. Dies bedeutet einen Anstieg um 5,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2025, als dieser Wert bei 23,6 Prozent lag. Im Jahr 2024 betrug der Anteil 24,2 Prozent, während im längerfristigen Vergleich im Jahr 2019 lediglich 13,1 Prozent der Befragten angaben, über weniger Geld für Urlaubsreisen zu verfügen.

Fehlende finanzielle Mittel sind Hauptgrund

Das Fehlen ausreichender Geldmittel erweist sich laut der Erhebung als der primäre Grund für einen Urlaubsverzicht. Insgesamt 33 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, momentan nicht genügend Geld für eine Urlaubsreise zu besitzen. Im Vergleich zum Jahr 2025 stellt dies eine Zunahme um 3,2 Prozentpunkte dar, während der Wert im Vergleich zum Jahr 2024 um 7 Prozentpunkte gestiegen ist. 


 

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