Gastgewerbe beschäftigt mehr Flüchtlinge als jede andere Branche

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Mehr als 31.000 Flüchtlinge und Migranten aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern waren laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit im Gastgewerbe zum Jahreswechsel sozialversicherungspflichtig beschäftigt – mehr als in jeder anderen Branche. 

In der Zeitarbeit hatten bis Ende letzten Jahres knapp 31.000 Flüchtlinge einen Job gefunden, im Handel waren es rund 27.000. Zusammen stellten die drei Branchen fast die Hälfte der insgesamt 210.000 Arbeitsplätze für Flüchtlinge. 

Dies zeige einmal mehr die Relevanz des Tourismus und dabei insbesondere des Gastgewerbes als Arbeitgeber für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Qualifikation. So leiste die Branche einen zentralen Beitrag zur Integration, zu der neben Sprachkenntnissen und Ausbildung auch ein sicherer Arbeitsplatz wesentlich beitrage, schreibt der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V. (BTW) auf seiner Webseite.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit Anfang des Jahres gelten neue, erhöhte Sätze für die Ausgleichsabgabe. Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen müssen die Beschäftigungsdaten für das Vorjahr bis Ende März melden. Für das Kalenderjahr 2026 greift dabei erstmals eine neue Berechnungsgrundlage, die auf im Vorjahr erhöhten Sätzen basiert.

Seit dem 1. Januar 2026 unterliegen Betriebe in Deutschland einer erweiterten Mitteilungspflicht, wenn sie Personal aus Nicht-EU-Staaten rekrutieren. Arbeitgeber sind nun gesetzlich dazu verpflichtet, Drittstaatsangehörige bereits im Rahmen des Anwerbeprozesses über verfügbare arbeits- und sozialrechtliche Beratungsangebote aufzuklären.

Die Bundesregierung hat die Sachbezugswerte für das Jahr 2026 angepasst. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Gastronomie und Hotellerie ändern sich damit die Sätze für freie Verpflegung und Unterkunft.

KI boomt, aber Empathie bleibt gefragt. Warum Bau und Pflege Gewinner sind, Löhne steigen - und welche Branchen jetzt zittern müssen. Das steckt hinter den sechs Jobtrends im neuen Jahr.

Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland ist offen für einen Jobwechsel. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Jobportals Indeed unter 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Dezember 2025 ergeben.

Viele Beschäftigte gehen trotz gesundheitlicher Beschwerden zur Arbeit, andere melden sich jedoch auch mal krank, obwohl sie arbeitsfähig sind. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag der Pronovia BKK hervor.

Von Hotels bis Autobauer: Die Zahl der Insolvenzen ist 2025 höher gewesen als zur Finanzkrise 2009. Warum Experten keine schnelle Erholung sehen und was das für Mittelständler bedeutet.

Die Züge fahren verspätet, die Straßen sind dicht und dann fällt auch noch die Schule aus? Was Beschäftigte wissen müssen, wenn Winterwetter alle Routinen durchkreuzt.

Mehr als 2,9 Millionen Menschen ohne Job – so viele waren es schon seit langem nicht mehr in einem Dezember. Gibt es Hoffnung auf einen Aufschwung am Arbeitsmarkt?

Der Food Campus Berlin stellt in seinem neuen Bericht die zentralen Entwicklungen für das Jahr 2026 vor. Von technologischen Durchbrüchen in der Fermentation bis hin zur Rückkehr zum echten Handwerk zeigt sich eine Branche im Wandel.