Gastgewerbe startet mit Umsatzrückgang ins Jahr 2026

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Januar 2026 real 3,9 Prozent weniger Umsatz erzielt als im Dezember 2025. Nominal blieb der Umsatz im selben Zeitraum unverändert. Das geht aus vorläufigen, kalender- und saisonbereinigten Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der Umsatz im Vergleich zum Januar 2025 real um 5,0 Prozent niedriger, während er nominal um 2,0 Prozent höher ausfiel.

Rückgang sowohl in Beherbergung als auch Gastronomie

Nach Angaben von Destatis verzeichneten Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat einen Rückgang von real 3,2 Prozent und nominal 2,6 Prozent. Im Vergleich zum Januar 2025 sank der Umsatz in diesem Bereich real um 2,8 Prozent, während er nominal um 1,4 Prozent stieg.

In der Gastronomie fiel der Umsatz im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 real um 4,3 Prozent niedriger aus. Nominal ergab sich hingegen ein Anstieg von 0,9 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2025 sank der Umsatz real um 5,9 Prozent, während er nominal um 2,4 Prozent zunahm.

Revidierte Werte für Dezember 2025

Für den Dezember 2025 wurden die vorläufigen Ergebnisse laut Destatis nachträglich angepasst. Demnach verzeichnete das Gastgewerbe gegenüber November 2025 einen realen Rückgang von 0,6 Prozent. Zuvor war ein Minus von 1,2 Prozent gemeldet worden. Nominal blieb der Umsatz im Dezember unverändert, nachdem zuvor ein Rückgang von 0,6 Prozent angegeben worden war.

Die veröffentlichten Daten sind laut Mitteilung vorläufig und kalender- sowie saisonbereinigt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Jahr 2025 haben in Deutschland rund 461.800 Personen eine duale Berufsausbildung aufgenommen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, entspricht dies einem Rückgang von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Steigende Lebenshaltungskosten sind laut einer aktuellen Umfrage die größte finanzielle Sorge in der deutschen Bevölkerung. Auffällig: Besorgter als Niedrigverdiener sind demnach diejenigen mit mittleren oder hohen Einkommen.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Januar 2026 laut Destatis gestiegen. Besonders häufig betroffen war das Gastgewerbe, während die Forderungssummen deutlich zurückgingen.

Mitarbeitende, die zur Zigarette greifen, kosten Arbeitgeber bares Geld. Die durch Raucherpausen verlorene Arbeitszeit summiert sich im Jahr schnell auf mehrere Arbeitstage pro Person. Hinzu kommen häufigere gesundheitsbedingte Ausfälle. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es daher sinnvoll, Angestellte bei der Tabakentwöhnung aktiv zu unterstützen.

Wie lang erhalten Beschäftigte bei Krankheit weiter Lohn? Darüber wird in der Politik immer wieder diskutiert. Was die aktuellen Regeln besagen und was bei mehreren Krankheiten gilt. Ein Überblick.

Der Vorgesetzte nervt, die Kunden sowieso: Doch was davon darf ich nach außen tragen? Und wann handelt es sich eigentlich um ein Geschäftsgeheimnis? Ein Arbeitsrechtler klärt auf.

Auch wer gekündigt wurde, kann noch bei einer Betriebsratswahl kandidieren – und muss dafür Kontakt zur Belegschaft aufnehmen können. Wird der Zugang zum Betrieb komplett verwehrt, kann es sich um eine unzulässige Wahlbehinderung handeln.

Reisebüros und Reiseveranstalter stellen sich aufgrund des Nahost-Konflikts auf deutlich schlechtere Geschäfte und steigende Preise ein. Im März hat sich das Geschäftsklima in der Branche deutlich abgekühlt, wie das Ifo Institut in München mitteilt.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe hat Anfang 2026 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Gleichzeitig bleiben offene Stellen deutlich unter den Werten von 2019, während sich die Arbeitslosigkeit unterschiedlich entwickelt.

Eine Umfrage von Evaneos und YouGov unter 1.551 Personen zeigt laut Mitteilung, dass KI-Chatbots bei der Reiseplanung bislang nur begrenzt genutzt werden. Demnach geben 75 Prozent der Befragten an, noch nie einen KI-Chatbot für die Planung einer Reise eingesetzt zu haben.