HolidayCheck-Report zeigt Unterschiede beim Bewertungsverhalten der Generationen

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HolidayCheck hat einen neuen Bewertungsreport veröffentlicht, der Unterschiede im Umgang mit Online-Bewertungen zwischen verschiedenen Generationen untersucht. Nach Angaben des Unternehmens basiert die Auswertung auf einer repräsentativen Online-Umfrage unter 1.000 berufstätigen Personen im Alter von 16 bis 69 Jahren. Die Befragung wurde laut Mitteilung im November 2025 durchgeführt.

Dem Report zufolge verstehen viele Nutzer Bewertungen heute nicht mehr ausschließlich als sachliche Orientierungshilfe. Bewertungen würden zunehmend auch zur Selbstdarstellung und als Ausdruck persönlicher Meinungen genutzt. Besonders bei jüngeren Nutzern spiele dabei die emotionale Komponente eine größere Rolle.

Gen Z bewertet häufiger spontan und emotional geprägt

Laut HolidayCheck geben 68 Prozent der Angehörigen der Generation Z an, dass ihnen das Bewerten Spaß mache. Bei den Babyboomern liege dieser Wert bei 38 Prozent. Mehr als die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen fühle sich durch Bewertungen als Teil einer Gemeinschaft, fast jeder Zweite nutze Bewertungen zur Selbstdarstellung.

Nach Angaben des Unternehmens bewerten Angehörige der Generation Z häufiger spontan. 65 Prozent der Befragten aus dieser Altersgruppe erklärten, dass sie unmittelbar bewerten, wenn sie etwas besonders positiv oder negativ wahrnehmen. Bei den Babyboomern seien es 36 Prozent.

Zudem erklärten 31 Prozent der Gen Z, positive Aspekte in Bewertungen stärker hervorgehoben zu haben, weil sie den Anbieter sympathisch fanden. Fast jeder Fünfte habe nach eigenen Angaben negative Aspekte abgeschwächt, um niemandem zu schaden.

Soziale Medien gewinnen laut Umfrage an Glaubwürdigkeit

Wie HolidayCheck mitteilt, gewinnen neben klassischen Textbewertungen auch kurze Video-Beiträge in sozialen Netzwerken an Bedeutung. Besonders jüngere Nutzer würden Bewertungen in sozialen Medien als glaubwürdig wahrnehmen.

„Wir sehen, dass Bewertungen heute nicht mehr nur gelesen, sondern in unterschiedlichen Formaten erlebt werden, von klassischen Texten bis hin zu kurzen Video-Reviews in den sozialen Medien“, sagt Nina Hammer, Pressesprecherin bei HolidayCheck.

Laut Report halten 41 Prozent der Angehörigen der Gen Z Bewertungen in sozialen Medien für besonders glaubwürdig. Bei den Babyboomern seien es 13 Prozent.

Hammer erklärt weiter: „Gerade diese hohe Zustimmung macht deutlich, wie wichtig es ist, Bewertungen im Kontext zu betrachten. Denn nicht jede Bewertung im Internet wird überprüft.“

HolidayCheck unterscheidet vier generationenspezifische Bewertungs-Typen

Der Report teilt die Generationen in unterschiedliche Bewertungs-Typen ein. Die Babyboomer würden demnach als „analytische Entscheider“ auftreten und Bewertungen auf mehreren Plattformen vergleichen. Die Generation X wird als „reflektierte Abwäger“ beschrieben, die verschiedene Perspektiven berücksichtige.

Die Generation Y nutze Bewertungen laut Mitteilung vor allem zur schnellen Orientierung und verlasse sich häufig auf Gesamtbewertungen. Die Generation Z beschreibt HolidayCheck als „emotionale Bewerter“, die sich stärker von persönlichen Eindrücken und sozialen Medien beeinflussen lasse.

Viele Nutzer sehen Unterschiede zwischen Bewertungen und eigener Erfahrung

Der Report verweist außerdem darauf, dass Bewertungen nicht immer mit den eigenen Erfahrungen der Nutzer übereinstimmen. Besonders jüngere Befragte hätten angegeben, häufiger Bewertungen zu lesen, die von ihren eigenen Erlebnissen abweichen.

21 Prozent der Angehörigen der Gen Z erklärten laut HolidayCheck, sehr häufig Meinungen im Internet zu lesen, die nicht mit ihrer eigenen Reiseerfahrung übereinstimmen.

Das Unternehmen empfiehlt deshalb, unterschiedliche Quellen und Perspektiven bei der Nutzung von Bewertungen zu berücksichtigen. Zudem verweist HolidayCheck auf Filtermöglichkeiten nach Altersgruppen, um Bewertungen besser einordnen zu können.

Nach Angaben des Unternehmens basiert der Bewertungsreport auf einer Umfrage von Media Market Insights in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Kantar. Befragt wurden zwischen dem 3. und 11. November 2025 insgesamt 1.000 berufstätige Personen in Deutschland.


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