Ifo-Umfrage: Angst vor der Pleite dominiert im Gastgewerbe

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Trotz der wirtschaftlichen Erholung sind die Folgen der Corona-Krise für Veranstalter, Tourismus und Gastgewerbe längst nicht überwunden: In der Veranstaltungsbranche fürchteten im Juni nach wie vor 70 Prozent der Betriebe um ihre Existenz, bei den Reisebüros waren es mit 68 Prozent kaum weniger, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag berichtete.

Angst vor der Pleite dominiert auch im Gastgewerbe: Jeweils mehr als die Hälfte der Gastwirte und Hoteliers fürchten demnach, den Betrieb aufgeben zu müssen. Bei der letzten Unternehmensumfrage zu diesem Thema im Februar waren die Werte allerdings noch erheblich höher gewesen.

Insgesamt haben sich die Existenzängste in der Wirtschaft deutlich vermindert, vor allem in der Industrie haben die Sorgen abgenommen. Im Schnitt aller Branchen fürchteten noch 14 Prozent, nicht mehr weiter machen zu können, im Februar waren es noch knapp 19 Prozent gewesen.

Sehr viel weniger pessimistisch ist die Stimmung demnach auch im Handel: Im Februar sah während des Lockdowns noch über ein Drittel die Existenz bedroht, nun waren es lediglich 14,4 Prozent. (dpa)


 

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