In Deutschland und weltweit will die GenZ finanziell am meisten ins Reisen investieren

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Während sich die Welt nach coronabedingter zweijähriger Zwangspause zunehmend wieder öffnet, steigt bei den Menschen auch die Reiselust. 50 Prozent der GenZ in Deutschland, also der 18- bis 24-Jährigen, geben an, innerhalb der kommenden 12 Monate einen Urlaub im Ausland verbringen zu wollen. Dies ist international der höchste Wert. Dänische 18- bis 24-Jährige sagen dies am zweithäufigsten (47 Prozent), französische am dritthäufigsten (43 Prozent). Damit liegen die europäischen Länder bei dieser Frage vorn. Unter jungen Menschen in den USA sagen beispielsweise 19 Prozent, im kommenden Jahr einen Urlaub im Ausland verbringen zu wollen, in Kanada sind es 24 Prozent und in Singapur 20 Prozent.

Während die jungen Deutschen bei Auslandsurlauben am reisefreudigsten sind, bewegen sich ihre Aussagen im Bezug auf Inlandsreisen eher im Mittelfeld: 36 Prozent der Deutschen im Alter von 18 bis 24 Jahren wollen in den kommenden 12 Monaten innerhalb Deutschlands verreisen. Am häufigsten machen die jungen Befragten in asiatischen Märkten diese Angabe, allen voran die Indonesier (57 Prozent), Thailänder (55 Prozent) und Malaysier (54 Prozent). In Europa wollen am ehesten junge Finnen im eigenen Land Urlaub machen (54 Prozent). Der internationale Durchschnitt liegt hier bei 45 Prozent.

Dies sind Ergebnisse des aktuellen Travel & Tourism Reports 2022 „Youth of today, travel of tomorrow“ der internationalen Data & Analytics Group YouGov. Die Studie analysiert das Verhalten, die Erwartungen und Vorstellungen der 18- bis 24-Jährigen (Generation Z) in Bezug auf das Reisen in der Zukunft. Zudem wird aufgezeigt, wo und wie Reiseveranstalter, -Unternehmen und Branchenakteure die Zielgruppe am besten erreichen können, um diese für sich zu gewinnen.

In Deutschland und weltweit will die GenZ finanziell am meisten ins Reisen investieren

21 Prozent der Verbraucher in den 17 für die Studie untersuchten Märkten beabsichtigen, zukünftig mehr Geld für Reiseprodukte und -Dienstleistungen auszugeben. Am häufigsten sagen dies die Befragten der GenZ: Unter den 18- bis 24-Jährigen in allen befragten Ländern machen 26 Prozent diese Angabe. Im Vergleich dazu sagen dies Befragte ab 55 Jahren am seltensten (16 Prozent).

Der Blick auf Deutschland bei dieser Frage zeigt: Hierzulande ist die Bereitschaft, mehr Geld für Reisen und Reisedienstleistungen auszugeben, nicht ganz so stark ausgeprägt: Insgesamt sagen dies 12 Prozent der Befragten (vs. 21 Prozent weltweit). Aber auch unter Deutschen ist die GenZ die spendierfreudigste Generation in Bezug auf das Reisen: 22 Prozent, also rund jeder Fünfte der jüngsten von YouGov befragten Altersgruppe, geben an, zukünftig mehr Geld für Reisen ausgeben zu wollen. Befragte ab 45 Jahren sagen dies am seltensten (10 Prozent).

Der Ländervergleich zeigt, dass die GenZ im Vereinigten Königreich international am häufigsten angibt, in der Zukunft mehr Geld fürs Reisen in die Hand nehmen zu wollen (44 Prozent).

Reisekosten sind derzeit am ehesten für die GenZ ein Hindernis

Entgegen der Bereitschaft, zukünftig mehr Geld fürs Reisen ausgeben zu wollen, sagen Befragte der GenZ weltweit im Altersvergleich aber auch am häufigsten, dass die anfallenden Reisekosten sie derzeit am Reisen hindern: Weltweit machen 37 Prozent der 18- bis 24-Jährigen diese Angabe (vs. 32 Prozent aller international befragten Personen).


Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei den Firmenpleiten in Deutschland zeichnet sich aktuell keine Entspannung ab: Neue Höchstwerte gab es im April in den Bereichen Hotel und Gastronomie sowie Grundstücks- und Wohnungswesen.

Nur noch dies und das erledigen, immer ansprechbar sein und dann auch noch Meetings: Viele Menschen leiden unter zermürbendem Stress im Job. Leider lässt sich der nicht immer vermeiden. Aber: Mit ein paar einfachen Strategien lässt er sich besser managen.

Meta nutzt öffentliche Beiträge auf Facebook und Instagram, um seine KI zu schulen. Was Sie verhindern können, was dabei wichtig ist - und wie es mit WhatsApp aussieht.

Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag – im Mai stehen einige Feiertage an. Doch gerade bei Minijobbern, die nicht an jedem Tag der Woche arbeiten, kann das Fragen zu den Themen Gehalt und Arbeitszeiten aufwerfen. Was gilt?

Eine Umfrage unter Personalentscheidern zeigt, dass viele Unternehmen weiterhin auf Anwesenheitspflichten setzen. Gleichzeitig nennen Befragte konkrete Faktoren, die die freiwillige Rückkehr ins Büro beeinflussen.

Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?

Bungalow oder Einfamilienhaus mit Obergeschoss? Diese Grundsatzentscheidung prägt Raumaufteilung, Grundstücksnutzung und Wohnkomfort über Jahre. Beide Bauformen haben klare Vorteile – doch sie unterscheiden sich stark in Platzbedarf und Alltagstauglichkeit. Dieser Ratgeber zeigt, welche Lösung zu welcher Lebensphase passt und hilft, 2026 die richtige Wahl zu treffen.

Eine aktuelle Studie zur Außengastronomie zeigt, dass Kartenzahlung von Gästen überwiegend positiv bewertet wird. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, haben 79 Prozent der Befragten bereits einen Besuch in einem saisonalen Gastronomiebetrieb eingeplant, während 77 Prozent die Möglichkeit zur Kartenzahlung grundsätzlich begrüßen.