Studie: Mehrheit der Gäste bewertet Kartenzahlung in Außengastronomie positiv

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Eine aktuelle Studie* zur Außengastronomie zeigt, dass Kartenzahlung von Gästen überwiegend positiv bewertet wird. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, haben 79 Prozent der Befragten bereits einen Besuch in einem saisonalen Gastronomiebetrieb eingeplant, während 77 Prozent die Möglichkeit zur Kartenzahlung grundsätzlich begrüßen

Die Untersuchung wurde laut Mitteilung im März 2026 durchgeführt und basiert auf einer Befragung von 1.130 Personen.

Mehrheit der Gäste plant Besuche in Ausflugslokalen im Sommer

Nach Angaben der Studie planen rund acht von zehn Befragten, im Sommer ein Ausflugslokal zu besuchen. Gleichzeitig zeigt sich, dass Kartenzahlung eine Rolle für das Verhalten der Gäste spielt.

So geben 65 Prozent der Befragten an, dass sie durch bargeldlose Bezahlmöglichkeiten eher spontan zusätzliche Bestellungen tätigen, etwa ein weiteres Getränk oder eine zusätzliche Speise.

Wie es in der Mitteilung heißt, kann die Verfügbarkeit von Kartenzahlung damit Einfluss auf das Bestellverhalten haben.
 

Jüngere Gäste verzichten bei fehlender Kartenzahlung häufiger auf Besuch

Die Ergebnisse der Studie zeigen laut Mitteilung auch Unterschiede zwischen Altersgruppen. Besonders bei jüngeren Gästen spielt die Zahlungsart eine Rolle:

62 Prozent der 16- bis 29-Jährigen haben demnach bereits auf den Besuch eines Ausflugslokals verzichtet, weil dort keine Kartenzahlung möglich war.

Zudem entscheiden sich laut Studie 27 Prozent der Befragten kurzfristig für einen Besuch in Biergärten oder ähnlichen Angeboten. In solchen Situationen sei Bargeld nicht immer verfügbar, wodurch Kartenzahlung als Alternative genutzt werde.

Gäste geben Trinkgeld auch bei Kartenzahlung, bevorzugen aber oft Bargeld

Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Thema Trinkgeld. Nach Angaben der Studie geben 62 Prozent der Gäste zwischen fünf und zehn Prozent Trinkgeld.

Auch bei Kartenzahlung bleibt die Bereitschaft bestehen: 40 Prozent der Befragten geben an, Trinkgeld auch beim Bezahlen mit Karte zu geben. Gleichzeitig legen 58 Prozent der Kartenzahlenden das Trinkgeld lieber bar auf den Tisch.

Als Grund nennen 63 Prozent der Befragten die Sorge, dass das Trinkgeld bei Kartenzahlung nicht vollständig beim Personal ankommt.

Bargeld und Karte nahezu gleichauf bei Zahlungsarten

Im Vergleich der Zahlungsmittel zeigt die Studie laut Mitteilung ein nahezu ausgeglichenes Bild:

47 Prozent der Befragten bevorzugen Bargeld, während 44 Prozent Kartenzahlung nutzen.

Unter den bargeldlosen Verfahren liegt die girocard mit 36 Prozent an erster Stelle.

Als Gründe für die Nutzung werden in der Mitteilung insbesondere Aspekte wie Bequemlichkeit, Sicherheit und Geschwindigkeit genannt.

Zudem verweist die Studie auf eine Untersuchung der Deutschen Bundesbank, wonach die girocard gemessen am Umsatz das günstigste Bezahlverfahren im Einzelhandel sei.

* [infas quo im Auftrag der girocard: Außengastronomie-Umfrage 2026, März 2026, 1.130 Befragte]


 

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