Jobsharing: Welche Vorteile bringt geteilte Arbeit?

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Aus eins mach zwei: Heutzutage gibt es viele verschiedene Arbeitsmodelle. Beim sogenannten Jobsharing zum Beispiel teilen sich zwei Beschäftigte eine Stelle. Das hat viele Vorteile, schreibt Psychologe Ronald Franke auf Xing.

Bieten Unternehmen Jobsharing an, liegt ein Pluspunkt für Beschäftigte auf der Hand: Bei reduzierter Arbeitszeit lassen sich Job und Privatleben besser unter einen Hut bringen.

Wovon Beschäftigte auch profitieren: Wer etwa wegen Krankheit ausfällt, kann sich immer noch auf die Zweitbesetzung im Job verlassen. Dank der Aufgabenteilung bleibe so keine Arbeit liegen.

Mehr Flexibilität, Kreativität und Unterstützung

Teilen sich zwei Beschäftigte einen Job, bringen sie individuelle Stärken und Arbeitsstile ein, so Ronald Franke. Das steigere nicht nur die Kreativität. Dank unterschiedlicher Kompetenzen könne sich das Duo auch besser in seiner Arbeit unterstützen.

Damit die Zusammenarbeit funktioniert, sollte laut Franke geprüft werden, wie gut die Charaktere und ihre jeweiligen Arbeitsstile zusammenpassen. Dabei helfen etwa Persönlichkeitstests. Die Teamarbeit sollte zudem immer wieder besprochen und reflektiert werden. So können mögliche Konflikte und Reibungspunkte schnell aus dem Weg geräumt werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ob Arbeitnehmer eine Dienstreise ablehnen dürfen, hängt oft vom Arbeitsvertrag ab. Welche Ausnahmen es gibt und wann Chefs auf persönliche Umstände Rücksicht nehmen müssen.

Die Krankenkasse wertet regelmäßig aus, warum genau Arbeitnehmer krankgeschrieben werden. Im ersten Halbjahr gab es gleich zwei markante Entwicklungen auf den Spitzenplätzen.

Der DATEV-Mittelstandsindex weist für Juni 2026 eine leichte Erholung des deutschen Mittelstands aus. Das Gastgewerbe gehört jedoch weiterhin zu den Branchen mit rückläufigen Umsätzen und liegt 2,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

17 Auszubildende aus Nordrhein-Westfalen haben bei den Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Berufe in Dortmund ihre Landessieger ermittelt. Die Erstplatzierten qualifizierten sich für den Bundesentscheid im Herbst in Mainz.

Das Gastgewerbe hat im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat real sechs Prozent weniger Umsatz erzielt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Umsatz nominal 0,3 Prozent unter dem Wert des Mai 2025. Sowohl Hotellerie als auch Gastronomie verzeichneten reale Rückgänge, wobei die Gastronomie deutlich stärker betroffen war.

Immer mehr Restaurants und Hotels löschen Bewertungen auf Google. Warum Deutschland europaweit bei den Löschungen besonders hervorsticht – und was echte Kritik von Fake unterscheidet.

Negative Bewertungen, virale Videos oder öffentliche Konflikte können für Hotels innerhalb weniger Stunden zu einem erheblichen Reputationsrisiko werden. Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat deshalb ein Krisenhandbuch für den Umgang mit Social-Media-Krisen sowie eine Social-Media-Charta für Mitarbeitende veröffentlicht.

Kopfschmerzen, Erschöpfung, Erkältung: Viele erleben Krankheitssymptome ausgerechnet kurz nach dem Urlaubsstart. Was dahintersteckt und wie sich Leisure Sickness vermeiden lässt.

Eine digitale Karte zeigt, wo sich aktuell Schatten befindet und wie sich dieser im Tagesverlauf verändert. Die Anwendung kann unter anderem bei der Planung von Restaurantbesuchen, Ausflügen und Stadtbesichtigungen an heißen Tagen helfen.

Während Branche und Politik über die Zukunft der Minijobs diskutiert, zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, welche Bedeutung die geringfügige Beschäftigung für das Gastgewerbe hat. Im April 2026 lag die Zahl der Minijobber in der Branche 7,6 Prozent über dem Vorkrisenniveau von 2019.