Müssen studentische Aushilfen mit dem Privatlaptop arbeiten?

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Der Großteil der Studierenden hat einen eigenen Laptop für die Aufgaben an Hochschule und Uni. Aber müssen Studierende das eigene Equipment auch für ihren Nebenjob nutzen?

Hier kommt es immer darauf an, was mit dem Arbeitgeber vereinbart ist. «Im Arbeitsvertrag ist eine Bring-Your-Own-Device-Regel möglich», erklärt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Das bedeutet, dass studentische Aushilfen dann zum Beispiel ihren privaten Laptop oder ihr eigenes Smartphone auch für ihren Job nutzen.

«Nichtsdestotrotz stellt sich hier die Frage nach dem Aufwendungsersatz», sagt Schipp. Sprich: Wer kommt etwa für Wartungskosten auf, oder für ein teures Antiviren- oder Datenschutzprogramm? Diese Kosten müsse dann in der Regel der Arbeitgeber übernehmen.

Ist im Arbeitsvertrag hingegen nichts geregelt, muss der Arbeitgeber die Arbeitsmittel zur Verfügung stellen. «Da gibt es auch bei studentischen Aushilfen keine Ausnahme, sie sind im Grunde Teilzeitbeschäftigte», sagt Schipp. Sie werden also behandelt wie andere Arbeitnehmer auch. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?

Bungalow oder Einfamilienhaus mit Obergeschoss? Diese Grundsatzentscheidung prägt Raumaufteilung, Grundstücksnutzung und Wohnkomfort über Jahre. Beide Bauformen haben klare Vorteile – doch sie unterscheiden sich stark in Platzbedarf und Alltagstauglichkeit. Dieser Ratgeber zeigt, welche Lösung zu welcher Lebensphase passt und hilft, 2026 die richtige Wahl zu treffen.

Eine aktuelle Studie zur Außengastronomie zeigt, dass Kartenzahlung von Gästen überwiegend positiv bewertet wird. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, haben 79 Prozent der Befragten bereits einen Besuch in einem saisonalen Gastronomiebetrieb eingeplant, während 77 Prozent die Möglichkeit zur Kartenzahlung grundsätzlich begrüßen.

Die Stimmung der deutschen Verbraucher ist vor allem wegen der Folgen des Iran-Krieges schlecht. Die Einkommenserwartungen sind eingebrochen, Inflationsängste machen sich breit und drücken auf die Kauflaune.

Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt, dass 72 Prozent der deutschen Unternehmen die Frauenförderung organisatorisch verankert haben, wobei in fast jedem zweiten Betrieb die Geschäftsführung direkt zuständig ist.

Die Sächsische Landesbibliothek hat den Nachlass der DDR-Kochbuchautorin Ursula Winnington übernommen. Die Sammlung der DDR-Kochbuchikone soll künftig im Deutschen Archiv der Kulinarik für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich sein.

Wenn die Kita zu ist, muss das Kind zu Hause betreut werden. Aber wie, wenn die Eltern doch eigentlich arbeiten müssen? Eine mögliche Lösung: Urlaub beantragen. Aber muss der Arbeitgeber den auch zwingend genehmigen?

Der Personalmangel in der deutschen Wirtschaft zwingt Unternehmen zunehmend zum Umdenken bei der Arbeitsplatzgestaltung. Eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom liefert dazu nun Zahlen aus der Industrie, die als Blaupause für andere Branchen dienen könnten.

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, Loyalität und Fachwissen: Solche Eigenschaften galten früher im Job als unabdingbar. Und heute? Was verbirgt sich hinter den «Future Skills» - und wer braucht sie?