NGG fordert Erhöhung der Löhne um 3,5 bis 5,5 Prozent in Hotels und Gaststätten

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Für die Tarifrunde 2021 hat der Hauptvorstand der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eine tarifpolitische Empfehlung beschlossen, nach der die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen im Ernährungsgewerbe sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe um 3,5 bis 5,5 Prozent im Jahr 2021 steigen sollen, bei einer Laufzeit der Tarifverträge von zwölf Monaten. Darüber hinaus können die Tarifkommissionen auch qualitative Tarifthemen, insbesondere beschäftigungssichernde Maßnahmen und Arbeitszeitgestaltung, in ihre Forderungen aufnehmen.

Für die junge Generation, die ausgebildet wird, fordert der Hauptvorstand, dass die Ausbildungsvergütungen vorrangig in Festbeträgen erhöht werden, die Arbeitgeber einen monatlichen Zuschuss zu den Fahrtkosten für den Berufsschulbesuch zahlen und Auszubildende im erlernten Beruf nach ihrer erfolgreichen Ausbildung unbefristet übernommen werden.

Freddy Adjan, stellvertretender NGG-Vorsitzender: „Wir fordern eine angemessene und wertschätzende Erhöhung der Entgelte. Gerade in der Coronavirus-Pandemie gehen Millionen Menschen Tag für Tag und Nacht für Nacht arbeiten und sorgen damit nicht nur dafür, dass die Bevölkerung immer genug und in großer Auswahl Nahrungsmittel, Getränke, Zigaretten einkaufen kann."

"Unsere Mitglieder sorgen damit auch für den Umsatz der Unternehmen und deren Gewinne. Auch wenn einige Branchen möglicherweise gerade harte Zeiten erleben, gibt es keine flächendeckende Wirtschaftskrise in Deutschland. Viele Unternehmen der Ernährungsindustrie produzieren am Limit und ihre Gewinne sprudeln. Deshalb fordern wir selbstbewusst Lohnerhöhungen für unsere Mitglieder in einer Bandbreite bis 5,5 Prozent. Auch Themen wie Beschäftigungssicherung und Arbeitszeit gehören zu unserer tarifpolitischen Agenda.“ 


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