Personalpartnerschaft von McDonald's Deutschland und Aldi

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland benötigt zunehmend Personal. Die infolge der Corona-Krise massiv gestiegene Nachfrage nach Lebensmitteln belastet die Kapazitäten insbesondere in Verkauf und Logistik. McDonald's Deutschland will in dieser Situation unterstützen: Mitarbeiter, die von den eigenen Restaurant-Schließungen oder dem eingeschränkten Betrieb durch die Corona-Krise betroffen sind und trotzdem ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen wollen, können ab sofort in den Aldi-Filialen in Deutschland eingesetzt werden.

Dafür haben McDonald's Deutschland und Alsi eine Personalpartnerschaft geschlossen. Dabei werden Mitarbeiter vermittelt und nach Bedarf eingesetzt. Sie werden zu den üblichen geltenden Konditionen befristet eingestellt und können nach dem Einsatz wieder zu McDonald's zurückkehren.

"Jeder Einzelne ist in Deutschland aktuell aufgefordert, seinen Teil zur Bewältigung der Krise beizutragen. Mit dieser Lösung schaffen wir das und bieten gleichzeitig eine klassische Win-win-Situation: Unsere Mitarbeiter können - wenn sie das wollen - weiter beschäftigt werden. Gleichzeitig profitiert Aldi von zusätzlichen Ressourcen. Und damit wird für die Gesellschaft in Deutschland sichergestellt, dass Aldi auch während der Krise vollumfänglich agieren kann", so Holger Beeck, Vorstandsvorsitzender von McDonald's Deutschland.

Die ersten Mitarbeiter von McDonald's können schon kurzfristig eingesetzt werden. "Wir freuen uns sehr, dass wir auf so unkomplizierte Weise von McDonald's Deutschland Unterstützung erhalten", sagt Stefan Kopp, Sprecher des Verwaltungsrats von Aldi Süd. "Insbesondere in Verkauf und Logistik arbeiten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unermüdlich, um die hohe Nachfrage zu bewältigen und die Lebensmittelversorgung zu sichern." Nicolás de Lope, Sprecher der Verwaltungsratsbevollmächtigten von Aldi Nord, ergänzt: "Besondere Zeiten erfordern besondere Lösungen. Diese Form der Kooperation ist für Alsi bisher einzigartig. Wir sind überzeugt, dass wir mit unkonventionellen Lösungen und einem starken Zusammenhalt diese Krise bewältigen können."

Aktuell sind deutschlandweit viele McDonald's Restaurants geöffnet, allerdings mit beschränkten Öffnungszeiten. Je nach Verordnung der jeweils zuständigen Behörden in den Städten und Kommunen kommen daneben bestimmte Regelungen hinsichtlich Mindestabstand sowie einer begrenzt erlaubten Gästeanzahl in den Restaurants dazu. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Krankenschein hat einen hohen Beweiswert. Um den zu erschüttern, braucht ein Arbeitgeber deutliche Indizien. Das zeigt einmal mehr ein Urteil des Arbeitsgerichts Nordhausen, auf den die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.

So viele Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr seit mehr als zehn Jahren nicht. Creditreform warnt: Noch hat die Pleitewelle ihren Scheitelpunkt nicht erreicht. Die Liste der Probleme ist lang.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass bargeldloses Bezahlen im Urlaub einen neuen Höchststand erreicht hat. Vor allem jüngere Reisende nutzen Kreditkarten und Smartphones, während bei der Generation über 50 Jahre Bargeld weiterhin knapp dominiert.

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass sich 21 Prozent der deutschen Bevölkerung im Jahr 2025 keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. Besonders betroffen waren einkommensschwache Haushalte sowie Alleinerziehende.

Das Gastgewerbe hat sich im Mai 2026 besser entwickelt als andere Branchen des deutschen Mittelstands. Der DATEV-Mittelstandsindex weist sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Löhnen die stärksten Zuwächse unter den untersuchten Wirtschaftszweigen aus.

Eine Umfrage zeigt, dass 73 Prozent der Arbeitnehmer in Österreich im Urlaub erreichbar bleiben. Besonders Führungskräfte sind während der freien Tage häufig digital oder telefonisch für den Betrieb verfügbar, was von vielen als Belastung empfunden wird.

Viele Menschen in Deutschland sparen – vor allem bei Kleidung sowie beim Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo.

Die Gastronomie und die Hotellerie in Deutschland haben im April 2026 preisbereinigt jeweils 7,4 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Für das Gastgewerbe insgesamt weist das Statistische Bundesamt ein reales Minus von 7,1 Prozent aus.

Deutschland liegt laut einer internationalen Studie beim Einsatz KI-generierter Spesenbelege an der Spitze. Jeder zehnte Beschäftigte nutzt solche Belege regelmäßig, während jeder Fünfte angibt, Ausgaben grundsätzlich falsch darzustellen.

Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement zeigt für 2026 ein überwiegend stabiles Geschäftsreiseaufkommen. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von wachsender Unsicherheit durch Preissteigerungen, geopolitische Risiken und Einschränkungen im Luftverkehr.