Reißender Absatz von Tiefkühlpizzen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Tiefkühlpizzen stehen in Zeiten von Corona hoch im Kurs. Der größte Zuckerhersteller Europas, die Mannheimer Südzucker AG, berichtet von verstärkter Nachfrage nach Tiefkühlpizzen und auch Zucker. In beiden Fällen liegen die Zuwächse bei den Mengen im «höheren» zweistelligen Bereich, wie Sprecher Dominik Risser am Mittwoch mitteilte. Die Pizzen halten sich Monate in der Tiefkühltruhe. Zucker sei gerade in Form von Schokolade, Keks oder Süßigkeiten ein beliebtes Produkt.

Hamsterkäufe seien aber nicht nötig. In beiden Fällen wird die Zahl der Tage erhöht, an denen die Produkte verpackt werden. Derzeit sei die Versorgung der Kunden trotz erhöhter Nachfrage gesichert. Das gesamte Unternehmen sei sich als systemrelevante Firma seiner Verantwortung in der Krise bewusst.

Risser riet zu umsichtigen Einkauf. «Es ist kein Problem, ein, zwei Päckchen Zucker zu kaufen, aber das massenweise Horten ist unsolidarisch.» Außerdem sei das - vom Wegfall der EU-Zuckermarktordnung gebeutelte - Unternehmen lieferfähig. An über 100 Standorten weltweit produziert Südzucker Lebens- und Futtermittel sowie Ethanol. Letzteres werde von der pharmazeutisch-chemischen Industrie zu Desinfektionsmitteln verarbeitet und deshalb vermehrt verkauft.

Der Zucker-Riese hat auf Videokonferenzen statt Präsenz-Treffen umgestellt. Schichtübergaben werden per Mail, telefonisch oder schriftlich vorgenommen. Plexiglasscheiben zwischen Beschäftigten sollen eine Tröpfcheninfektion verhindern.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Negative Bewertungen, virale Videos oder öffentliche Konflikte können für Hotels innerhalb weniger Stunden zu einem erheblichen Reputationsrisiko werden. Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat deshalb ein Krisenhandbuch für den Umgang mit Social-Media-Krisen sowie eine Social-Media-Charta für Mitarbeitende veröffentlicht.

Kopfschmerzen, Erschöpfung, Erkältung: Viele erleben Krankheitssymptome ausgerechnet kurz nach dem Urlaubsstart. Was dahintersteckt und wie sich Leisure Sickness vermeiden lässt.

Eine digitale Karte zeigt, wo sich aktuell Schatten befindet und wie sich dieser im Tagesverlauf verändert. Die Anwendung kann unter anderem bei der Planung von Restaurantbesuchen, Ausflügen und Stadtbesichtigungen an heißen Tagen helfen.

Während Branche und Politik über die Zukunft der Minijobs diskutiert, zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, welche Bedeutung die geringfügige Beschäftigung für das Gastgewerbe hat. Im April 2026 lag die Zahl der Minijobber in der Branche 7,6 Prozent über dem Vorkrisenniveau von 2019.

Das Angebot trockener Weine aus deutschen Kellern nimmt weiter zu. Wie das Deutsche Weininstitut mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 53 Prozent aller deutschen Qualitäts- und Prädikatsweine in der trockenen Geschmacksrichtung angeboten.

Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland ist im zweiten Quartal 2026 auf den höchsten Stand seit 21 Jahren gestiegen. Das IWH registriert neue Höchstwerte in zahlreichen Branchen – darunter auch im Gastgewerbe.

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im zweiten Quartal weiter gestiegen und hat den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren erreicht. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Eine Umfrage der Meininger Hotels beleuchtet die Sicherheitsbedenken alleinreisender Frauen. Während deutsche Urlauberinnen im Ländervergleich am häufigsten solo verreisen, bleibt die Sorge vor unsicheren Situationen in der Nacht im öffentlichen Raum die größte Barriere.

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist gegen die von der Koalition geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung bei Einstellungen. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur lehnen die Reform insgesamt 54 Prozent ab, 26 Prozent befürworten sie.

Eine Umfrage belegt, dass jeder dritte Deutsche nur unzureichende Kenntnisse über Gebühren bei Auslandszahlungen besitzt. Besonders ältere Personen und Verbraucher mit geringerem Einkommen zeigen sich verunsichert.